160 Jahre KF St. Erhard „Dankbar rückwärts, mutig vorwärts, gläubig aufwärts!“

10. Dezember 2013

Erhard-160-3-HPAm 1. Dezember feierte die KF St. Erhard, in Regensburg, die „Mutter-Kolpingsfamilie“ des Diözesanverbandes Regensburg, ihren 160. Geburtstag.
Das Gründungsfest begann mit einem feierlichen Gottesdienst in der Niedermünsterkirche, zu dem auch die Kolpingsfamilen des Bezirks eingeladen waren. Neben Diözesanpräses Stefan Wissel konzelebrierten Bezirkspräses Sigi Schweiger, Ehrenpräses Harald Scharf sowie Diakon Tom Steffl. Die Messe wurde feierlich musikalisch vom Orchesterverein 1860 Steinweg begleitet.

„Kolping soll heilsam in die Gesellschaft wirken, darauf kommt es heute an!“, so der Diözesanpräses in seiner Predigt. Mit einem Bannerzug und der Festkapelle zog man dann zum Kolpinghaus. Kolping ist schließlich der einzige kirchliche Verband mit einer gesunden „Wirtshauskultur“ so der Diözesanpräses.

Bezirksvorsitzender Herbert Lorenz und KF-Vorsitzender Andreas Gnad konnten im großen Saal viele Mitglieder der KF und des Bezirks Regensburg begrüßen. Der Vorsitzende wies darauf hin, dass wohl schon 1852 ein Gesellenverein in Regensburg gegründet wurde. Da aber keine Aufzeichnungen über eine Gründungsversammlung zu finden seien, zählt man das Gründungsjahr seit dem sog. „Regensburger Kolpingbrief“, den der Gesellenvater persönlich an den damaligen Präses Josef Metz in Regensburg geschrieben hat, und der datiert vom 21. April 1853.

Grußworte sprachen dann Diözesanvorsitzender Heinz Süss, Bezirksvorsitzender Herbert Lorenz und auch CSU-Fraktionschef Christian Schlegl. Bezirkspräses Sigi Schweiger dankte allen für ihre Treue zum Werk Kolpings und forderte vom Weltchristen (= anderes Wort für Laie):  „Heute kommt es auf die 3 K´s an, die auch Alois Glück immer wieder betont: man muss einen Kompass haben, man muss sich Kompetenz erwerben und man muss kompromissfähig sein!“

Am Ende übergab der Bezirksverband eine Spende von über 5.000,- Euro an Diözesanpräses Stefan Wissel für die dringende Sanierung des Kolping-Lehrlingswohnheims in Regensburg. Der Festakt endete mit einem Mittagessen und natürlich mit dem Kolping-Lied samt der Bayern-Hymne.

Anhang:
der sog. „Regensburger Kolping-Brief“  von 1853, den der Gesellenvater Kolping persönlich an den damaligen Regensburger Kolping-Präses Josef Metz geschrieben hat:

Kolping-Brief-Regensburg