30 Jahre Radwallfahrt der Kolpingsfamilie Lappersdorf

4. Juli 2016

KF Lappersdorf
Jubiläum: 30 Jahre Radwallfahrt der Kolpingsfamilie Lappersdorf. Die traditionelle Veranstaltung geht auf die Initiative von Prof. Dr. Dr. Klaus Müller zurück, der seinerzeit Kaplan in Lappersdorf und der Präses der Kolpingsfamilie war und 1986 die Anregung zur ersten Radwallfahrt gab. Seit 1986 findet jährlich eine Wallfahrt statt. Ziel der ersten Wallfahrt war Altötting, genauso wie das Ziel der 10. und 20. Wallfahrt. In anderen Jahren erkundete Organisator Willi Dietl immer wieder neue Wallfahrtsziele. Neben Wallfahrtsorten wie Bogenberg, Bettbrunn oder Maria-Hilf in Amberg waren auch weniger bekannte Wallfahrtskirchen wie Haindling, Allersdorf, Haader oder Heilbrünnl bei Roding Ziele der traditionellen Veranstaltung. Die diesjährige Jubiläumsradwallfahrt hatte wieder Altötting als Ziel.

 

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Bild: die Lappersdorfer Kolping- Radlwallfahrer

 

 

 

Neu war, dass sie als kombinierte Wallfahrt für Radler und Busfahrer durchgeführt wurde. Die Radfahrer waren zwei Tage unterwegs. Präses Alexander Huber verabschiedete die 27 Radler mit Reisesegen und Glockengeläut von der Pfarrkirche in Lappersdorf. Unter der Organisation von Willi Dietl und Vorsitzendem Josef Gintner führte die Tour am ersten Tag über eine Strecke von 90 Kilometern zum Quartier in Warth bei Marklkofen. Unterwegs gab es Gebetsstationen in Moosham und am Dreifaltigkeitsberg bei Dingolfing. Die Texte dazu hatte Claudia Gintner vorbereitet. Gerhard Minderlein versorgte die Gruppe von seinem Begleitfahrzeug mit Getränken und Brotzeit und transportierte das Gepäck.
Am zweiten Tag mussten die 27 Radfahrer bereits um 6.30 Uhr aufbrechen, während die 22 Buswallfahrer unter Leitung von Renate Fink um 8.00 Uhr in Lappersdorf starteten. Rad- und Buswallfahrer trafen sich dann zur gemeinsamen Andacht in Wald bei Winhöring, die von Pastoralassistent Peter Stubenvoll gestaltet war.

 

Die letzte Etappe führte nach Altötting. Dort angekommen um-rundeten die Radpilger klingelnd die Gnadenkapelle. Präses Huber feierte den Pilgergottesdienst in der Kirche Sankt Konrad. Die Radwallfahrer hatten an den beiden Tagen150 Kilometer zurückgelegt. Sowohl im Bus, als bei den Radlern war die Stimmung bestens. Es hat – wider Erwarten – kaum geregnet. Erst als die Gruppe am Ziel angekommen und in der Kirche war, kam ein ordentlicher Schauer. Der Reisesegen des Präses hat also genau bis Altötting gehalten.