Abschied von Diözesanpräses Wissel: „Vergelts Gott Stefan!“

24. Juli 2017

 

Am Sonntag-Abend, 23. Juli 2017 wurde Diözesanpräses Stefan Wissel im Kolpinghaus Regensburg gebührend von vielen Mitbrüdern, Mitgliedern, Freunden und Wegbegleitern in Anwesenheit von Generalvikar Michael Fuchs und Kolping-Landespräses Christoph Huber gebührend verabschiedet.
Der scheidende Präses wünschte sich zwar einen Abschied im kleinen Kreis, gekommen aber waren über 200 Leute.

 

Bild v. l. Generalvikar Michael Fuchs, der scheidende Diözesanpräses Stefan Wissel, Diözesanvorsitzender Josef Sander, Landespräses Christoph Huber aus München

 

Stefan Wissel war 5 Jahre Kolping-Diözesanpräses im Bistum Regensburg und tritt ab 1. September seine neue Stelle als Pfarrer von Barbing an. Der gebürtige Regensburger hat sich in dieser Zeit voll und ganz in den Dienst seiner Aufgabe als Kolping-Präses gestellt und in seiner Amtszeit viel bewegt, sowohl im Mitgliederverband, aber auch in den Einrichtungen, ob Kolping-Familienferien- oder Bildungswerk, Kolpinghaus und vor allem die dringend notwendige Sanierung des Kolping-Jugendwohnheims in Regensburg in Angriff genommen und umgesetzt. Die Kolpingsfamilien im Bistums haben dieses Anliegen in den letzten Jahren mit über 220.000,- Euro an Spenden unterstützt und auch bei der Verabschiedung bat der scheidende Präses nicht um Geschenke, sondern um Spenden, was auch viele beherzigten.

Bild: der Präses freut sich zum Abschied über viele Spenden für „sein“ Jugendwohnheim

 

Daneben begleitete der Stefan natürlich auch die Sitzungen des Diözesanvorstandes und der Kolpingjugendleitung unermüdlich und mit großer Konstanz. Bei vielen Veranstaltungen war er als Präses gestaltende Figur und treibender Motivator. „Deshalb legt die Diözese immer Wert darauf, dass bei den großen Verbänden ein Geistlicher mitwirkt. Es ist wichtig, dass Aufgaben gemanagt werden, aber letztlich prägt der Geist das Handeln einer Gemeinschaft und hier ist ein Priester wichtig!“ so Generalvikar Michael Fuchs (Bild rechts) und weiter: „Legendär bleibt für uns die digitale Kommunikation von Präses Wissel, durch die er seine Anliegen zu jeder Zeit vehement in die Bistumsleitung einbrachte!“

 

Selbstverständlich war er oft angefragt als Referent bei vielen Kolpingsfamilien und als Diözesanpräses bei Jubiläen und anderen Anlässen und Festlichkeiten vor Ort. Vehement kämpfte er stets für die Anliegen des katholischen Verbandes im Bistum und hinein in der Gesellschaft und eckte dabei auch an. Er scheute sich nicht auch unangenehme Fragen und Themen anzusprechen und sie bis hinein in die Politik zu tragen. Ein besonderes Anliegen war ihm dabei zuletzt die Migrationsfrage und sein Einsatz für die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge im Kolping-Jugendwohnheim.

 

Bild: Gratulationscour zum Abschied

Bild: zum Abschluss erklang das traditionelle Kolpinglied „S´war einst ein braver Junggesell!“

Generalvikar Michael Fuchs, Landespräses Christoph Huber und Diözesanvorsitzender Sepp Sander dankten Stefan Wissel für seine nimmermüde Arbeit für das Kolpingwerk im Bistum Regensburg und wünschten ihm alles Gute für seine neue Aufgabe: „Vergelts Gott Stefan!“ In Anerkennung seiner Verdienste verlieh ihm der Diözesanvorstand das Ehrenzeichen des Verbandes.