Orientierungstag für Präsides und Vorsitzende gab wichtige Impulse

12. September 2014

Am 27. September 2014 hatte Diözesanpräses Stefan Wissel wieder zu einem Orientierungstag für Präsides und Vorsitzende geladen  Knapp sechzig Delegierte aus den Kolpingsfamilien und auch einige Präsides kamen ins Kolpinghaus. Nach einem kleinen Frühstück begann die Sitzung mit einem gemeinsamen Gebet.

Zu Beginn stellte Christine Jäger vom Kolping-Bildungswerk aktuelle Entwicklungen im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung vor. Besonderes Interesse fand dabei die Arbeit des KBW mit Migranten und Asylbewerbern.

Familienkreise sind eine gute und lohnenswerte Zielgruppe für Kolpingsfamilien. Kurt Kölnberger von der KF Osterhofen stellte im Anschluss Strategien und Möglichkeiten zur Gründung und Gestaltung von Familienkreisen vor. Seine jahrzehntelange Erfahrung ergänzte der Referent durch Bilder und praktische Beispiele. Nach eingehenden Fragen und Gesprächen mit den  Teilnehmern stellte der Kurt noch viel Material aus seinem reichen Fundus – von der CD bis zur Arbeitshilfe – zur Verfügung.

Jugendreferentin Katrin Madl berichtete dann von der Arbeit der Diözesanjugendleitung. Bei der kommenden Bezirksleitertagung in Lambach wird die Jugend und folgend auch der Verband sich mit dem drängenden Thema Asyl auseinandersetzen. „Rezepte“ für eine gelingende Jugendarbeit gebe es nicht. Viel liegt an der Situation vor Ort und natürlich an geeigneten Gruppenleitern.  Jugendarbeit ist insgesamt schwieriger geworden durch die demografische Entwicklung und die veränderte Lebenswelt vieler Jugendlicher heute, aber es sollte aber nichts unversucht bleiben.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen stellte Diözesanvorsitzender Heinz Süss aktuelle Termine des DV vor, welche alle im neuen Programmheft dann abgedruckt werden. Dieses soll baldmöglichst veröffentlicht werden und bereits vorher als Datei im Internet stehen. Zum zweiten Schwerpunktthema „Presse-Öffentlichkeitsarbeit referierte Michael Jaumann von der Lokalredaktion der Mittelbayerischen Zeitung. Er stellte wichtige Punkte vor für eine gelingende und konstruktive Zusammenarbeit mit der Lokalpresse. Diözesanpräses Stefan Wissel ergänzte am Ende noch einige Punkte zum KEBW, zur Jugendarbeit und zum Thema Asyl. Zudem wurde auf die Bedeutung der beiden Kolpinghäuser in Lambach und Regensburg verwiesen. Thema war auch das Aufstellen von Kleiderkontainern. Folgende Punkte gaben die Delegierten dem Diözesanvorstand mit auf den Weg: Asylpolitik,  Arbeitskreisarbeit; Termine und Programm zeitnah weitergeben; Presseverteiler erstellen.

Für die geplanten Arbeitskreise wie Öffentlichkeitsarbeit,: Politik-Soziales-Wirtschaft oder Kirche haben sich schon einige Interessenten gemeldet. Der Orientierungstag schloss pünktlich um 14.30 h mit einem Gebet sowie Kaffee und Kuchen zum Ausklang.