Beeindruckendes Requiem für Heinz Süss

10. März 2016

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Die Begräbniszeremonien für den verstorbenen Diözesanvorsitzenden Heinz Süss am Donnerstag, 10. März 2016 in Schwandorf waren eine großartige Würdigung seines Engagements. Zugleich war es ein beeindruckender Tag für das Kolpingwerk in der Diözese. Für viele war der plötzliche Tod von Heinz Süss schwer fassbar und begreifbar.

 

Fast 60 Banner und zahlreiche Mitglieder aus der gesamten Diözese und dem Kolping-Landesverband gaben dem Verstorbenen die letzte Ehre. Eine ganz besondere Beachtung und Aufmerksamkeit fand die Anwesenheit von Diözesanbischof Rudolf Voderholzer, der sogar die Tagung der Bischofskonferenz verlassen hatte, um nach Schwandorf zu kommen, Der Bischof würdigte damit den Einsatz des Verstorbenen für Kirche und Verband, gleichzeitig zollte er damit aber auch dem gesamten Kolpingwerk und den kirchlichen Verbänden seine Verbundenheit und Anerkennung. Mit dem Diözesanbischof konzelebrierten 13 weitere Priester beim Requiem in der Herz-Jesu-Kirche in Schwandorf, darunter auch Kolping-Bundespräses Josef Holtkotte aus Köln, Kolping-Landespräses Christoph Huber aus München, Kolping-Nationalpräses Padre Pedro aus Brasilien, Diözesanpräses Stefan Wissel, sein Vorgänger Domvikar Harald Scharf und Stadtpfarrer Dekan Hans Amann aus Schwandorf.

 

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Die stellv. Bundesvorsitzende Barbara Breher, Landespräses Huber, der stellv. Diözesanvorsitzende Sepp Sander, Klaus Butz vom Ferienhaus Lambach, Hans Lobinger von der KF Schwarzenfeld und 2. Bürgermeisterin Roidl hielten Gedenkansprachen nach dem Requiem.

Bischof Rudolf würdigte das Engagement von Heinz Süss für die Kirche und das Kolpingwerk: „Er wandelte auf den Spuren Kolpings. Sein Leben war das beispielhafte Laienapostolat eines Weltchristen. Er organisierte zahlreiche Veranstaltungen für das Kolpingwerk. Seine Initiative für den diözesanen Tag der Ehejubilare wird mit seinem Namen verbunden bleiben!“
Dekan Hans Amann sprach für die Kolpingsfamilie Schwandorf: „Heinz Süss motivierte Menschen für die Kirche und für Kolping. Sein Vorwort im letzten Vereinsheft (Kolping Intern) war fast ein Schlusswort für sein eigenes Leben. Ich bin mir sicher, er wohnt im Himmel gleich neben Kolping!“ In seiner Predigt rief Diözesanpräses Stefan Wissel ihm gleichsam zu: „Wir werden den Heinz im Himmel wiedersehen!“

 

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Zahlreiche Mitglieder, darunter viele Vorsitzende und Vorstandsmitglieder aus dem gesamten Bistum begleiteten die Beerdigung in Schwandorf. Sie zeigten damit die Verbundenheit mit dem Verstorbenen und gaben dem Heinz die letzte Ehre. Viel zitiert wurde sein Lieblings-Kolpingzitat, das exemplarisch für ihn stand: „Frohe Herzen öffnen sich leicht und verstehen einander!“ Sepp Sander zitierte den Gesellenvater mit den passenden Worten: „Solange ich gekonnt, habe ich gearbeitet, wird’s Feierabend früher als gedacht, nun, in Gottes Namen.“Begr-HP-Priesterzug

 

Nach der Beerdigung fanden sich noch viele Mitglieder im Hotel Schwefelquelle ein zur Begegnung und zum Gedenken an den verstorbenen Diözesanvorsitzenden.