BR – „Stationen“: Fernsehsendung über Kolping am 27. Nov.

29. Oktober 2013

Der HandwerkerpriesterKolping-Logo-Cham

Adolph Kolping und die Folgen
Der Lebensweg Kolpings war keineswegs gradlinig. Kolping war ein Mann mit Ecken und Kanten. Er kam von ganz unten. Er arbeitete sich vom Schustergesellen zum Priester hoch. Er verschloss Augen und Herz nicht vor der Armut und den existenziellen Sorgen seiner Mitmenschen. Und er wollte die Verhältnisse mit Nachdruck verändern. Heute wird Kolping als eher betulich scheinender „Gesellenvater“ wahrgenommen. Tatsächlich aber war er Erneuerer seiner Kirche. Immer wieder probierte er zeitgemäße und damit auf seine Umgebung revolutionär wirkende Mittel und Wege aus, um seinen Mitmenschen – wohlgemerkt allen Menschen und nicht nur Katholiken – zu helfen, mit eigener Kraft aus ihrem sozialen und psychischen Elend herauszufinden.
Sozial engagiertes Christsein steht auch heute noch im Mittelpunkt der weltweit agierenden Einrichtungen des Kolpingwerks. Jutta Neupert geht in ihrem Film der Frage nach, wie Kolping heute auf Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen wirkt. Sie porträtiert eine Berufsförderschule des Kolpingwerks, spricht mit einer Muslima, die sich im Kolpingbildungswerk engagiert, besucht eine ehemalige Gesellenunterkunft und ihre heutigen Bewohner, unterhält sich mit Menschen, deren Leben die Arbeit des Kolpingwerks in Brasilien nachhaltig verändert hat (aus dem DV Regensburg). Und sie beobachtet, wie eine Einrichtung des Kolpingwerks Großfamilien in Bayern unterstützt. Darin eingebettet zeigt der Film einen historischen Abriss über den Lebensweg des Adolph Kolping.

Bayerischer Rundfunk – Mittwoch, 27. November 2013, 19.00-19.45 Uhr
BR „Stationen“. Dokumentation

Buch und Regie: Jutta Neupert