Bundestagswahl: Wählen gehen – Stimmrecht wahrnehmen!

21. September 2017

 

Zur Bundestagswahl am 24. September:
Der Bundesvorstand des Kolpingwerkes Deutschland ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, ihr Stimmrecht wahrzunehmen.

Die Bundestagswahl stellt die Weichen für die nächsten vier Jahre in Deutschland, sie bestimmt aber auch indirekt das Geschehen in Europa mit. Der Bundesvorstand des Kolpingwerkes Deutschland ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, ihr Stimmrecht wahrzunehmen.

Tüchtig sollen sie sein, hatte Adolph Kolping seinen Gesellen eingeschärft. Tüchtig in der Familie, im Beruf, als Christ und für Staat und Gesellschaft. „Heute, wo aus dem Gesellenverein mit dem Kolpingwerk ein generationenübergreifender Verband geworden ist, gilt die Mahnung des Gesellenvaters noch immer“, betont der Bundesvorstand. Diese Mahnung gewinne angesichts antidemokratischer Tendenzen und zunehmender politischer Apathie gerade heute an Brisanz! Demokratie sei nichts zum Zuschauen, sie sei etwas zum Mitmachen: in Parteien, Gewerkschaften, Bürger- und Wählerinitiativen. „Für Demokratie muss man fortlaufend etwas tun; sie kam nicht von selbst und sie bleibt auch nicht von selbst.“ Das Kolpingwerk Deutschland hat daher zur Bundestagswahl am 24. September 2017 die Aktion „heute für morgen. Wählen!“ gestartet, um damit den Wählerinnen und Wählern eine Orientierung für ihre Wahlentscheidung zu geben.

In der Politik dürfe nicht nur, manchmal müsse sogar Klartext gesprochen werden. Allerdings erfüllt es den Bundesvorstand schon mit Sorge, welcher Ton bisweilen in der politischen Auseinandersetzung angeschlagen wird: „Um es klar zu sagen: Wer seine politischen Positionen dadurch zu vertreten sucht, indem er andere aus welchem Grund auch immer verunglimpft, herabsetzt oder sich der historischen Verantwortung zu entziehen sucht, kann nicht nur nicht mit unserer Unterstützung rechnen, er trifft auf unseren Widerstand, ist nicht wählbar! Die Achtung vor der Würde des Menschen steht nicht ohne Grund in unserer Verfassung. Sie muss daher auch unbedingte Richtschnur des politischen Handelns sein.“