BV Schwandorf: Bezirksversammlung mit neuem Diözesan- und Bezirkspräses

27. November 2012

Bezirksversammlung in Nabburg:
Vorsitzender Willi Nesner begrüßte die Anwesenden im Jugendwerk Nabburg und bedankte sich bei den Zelebranten des Gottesdienstes. Stadtpfarrer Hannes Lorenz erinnerte an die Ideale Kolpings, die für die Gesellen früher und für heute gleichermaßen aktuell sind. Kolping stellte sich im 19. Jh.den Herausforderungen der Zeit. Und so müssen wir auch heute fragen: „Wo sind die Herausforderungen heute? Dazu brauchen wir Mut, den Kolping uns vorgelebt hat und bis heute fordert, denn: „Wer Mut zeigt, macht Mut!“

Dann wurde an Stadtpfarrer Hannes Lorenz die Ernennungsurkunde zum neuen Bezirkspräses überreicht.  Der Bezirk Schwandorf freute sich, dass der Stadtpfarrer von Nabburg dieses Amt gerne übernommen hat.  Er ist seit seiner Jugend Mitglied der Kolpingsfamilie Schwarzenfeld und hatte in den letzten 15 Jahren immer auch das Amt eines Kolpingpräses inne.

Dann sprach der neue Diözesanpräses Stefan Wissel zum Jubiläum des kommenden Jahres:
„Kolping 1813 – 2013 „eine Geschichte mit Zukunft!“
und führte aus:
– Jeder, der sich bemüht, der hat den Herrgott an seiner Seite.
– Wenige Menschen ahnen, was Gott aus ihnen machen würde, wenn sie sich IHM anvertrauten, z.B. über das Gebet.
– Eine gläubige Familie soll durch das gemeinsame Beten ein Vorbild geben an die Kinder
– Kolping hat über seine eigenen Erfahrungen als Schuster sein Handeln als Priester für die Gesellen abgeleitet!
– Bei Sorgen um die Zukunft und der Frage: „Wohin geht der Weg?“ sollen wir Gott in die Mitte unseres Lebens stellen!
– Eine Krise ist immer auch eine Chance, mit Gottes Hilfe einen anderen Weg zu suchen.
–  Bis heute gilt der Primizspruch Kolpings: „Tu sequere me!“ („Du aber folge mir nach!“)
– Not sehen – aber nicht das Wissen darüber reicht aus, wir sollen auch unser Herz berühren lassen, das führt zum Ziel!
– Auf dem Glauben ruht das Leben – beim Beten und Arbeiten  ruht Gottes Segen

Abschließend stellte der Diözesanpräses noch sein Konzept vor „So-Ko“ = Kolping-Sozial-Kompetenz
Dabei verwies er auf das von ihm verteilte Konzeptpapier und bat um Rückmeldung (über das Büro) und um Mitarbeit, denn:
„Es kommt nicht darauf an, die Zukunft vorauszusagen, sondern auf sie vorbereitet zu sein!“  (Perikles, führender  Staatsmann im antiken Griechenland des 5. Jh. v. Chr.)