KF Schwarzenfeld – Spenden für soziale Anliegen

23. Dezember 2015

Offene Augen für Not. Es gehört mittlerweile zur Tradition: Die Kolpingsfamilie nimmt die Weihnachtsfeier zum Anlass, um den Erlös aus dem Weihnachtsmarkt zu Gunsten wohltätiger Zwecke zu spenden.

Der Familienkreis gestaltete den besinnlichen Teil der Waldweihnacht, der unter dem Motto stand: „Es werde Licht.“ So soll auch Licht in die Herzen von Menschen gelangen die in einer düstereren Welt leben als wir. Hans Lobinger und Benedikt Rodde vom Vorstandsteam konnten Schecks im Gesamtwert von 3.000 € an drei Organisationen überreichen.

1000 € erhielt Dr. Josef Ziegler von der Tschernobyl- Hilfe, die seit 1993 von der KF unterstützt wird. „Mit Medikamenten und medizinischem Gerät leisten wir dort Hilfe in unvorstellbarem Ausmaß“, so der Pfreimder Arzt. Weitere 1.000 € wurden an Pfarrer Heinrich Rosner für Pfarrer Hilary Ochulor in Nigeria übergeben. Dieser Betrag dient zum Aufbau von Schulen, damit junge Menschen eine Ausbildung erhalten. Den dritten Scheck in Höhe von 1.000 € erhielt Beate Lobinger, die Nichte von Pfarrer Josef Renner. Der Geistliche war 20 Jahre als Priester in Kollnburg im Bayer. Wald tätig.

Nach seiner Pensionierung ist er wieder nach Ghana in die Mission gegangen in der er früher schon einmal wirkte. Er bemüht sich dort, jungen Menschen durch den Bau von Schulen und Kindergärten eine Basis für eine Ausbildung zu schaffen.

 

KF Schwarzenfeld:  21 neue Mitglieder aufgenommen.

Diözesanvorsitzender Heinz Süss ließ beim Kolping-Gedenktag im Jugendheim von Schwarzenfeld das große Ereignis des Kolpingtages in Köln Revue passieren. Er erinnerte daran, dass 22.000 Paar Schuhe für Bedürftige in Krisengebieten und für Flüchtlinge gesammelt wurden. Präses Pfarrer Heinrich Rosner richtete seine Botschaft an die Kolpingsmitglieder über sich selbst hinaus zu schauen.

„Zueinander finden und gemeinsame Wege zu gehen“ wünschte sich Benedikt Rodde in Anlehnung an das neue Kolpinglied insbesondere für die neu in den Verein aufzunehmenden 24 Mitglieder. Neben den Gruppenleitern hob Rodde vor allem Klara Bauer als Initiatorin der Kalligrafiegruppen hervor, die beispielhaft für junges Blut in der Kolpinggemeinschaft sorgte. Maria Meyer vom Vorstandsteam leitete nach der Vorstellung und Begrüßung der Neuen zur Ehrung langjähriger Mitglieder über. 21 Mitglieder konnten für 25, 50 und 65 jährige Mitgliedschaft geehrt werden.