Generationenwechsel beim Internationalen Kolpingwerk

14. September 2012

Neuer Generalsekretär Markus Demele nimmt seine Arbeit in Köln auf
Am 3. September hat der promovierte Sozialwissenschaftler und Diplom-Theologe Markus Demele (33) aus Frankfurt seine Arbeit im Generalsekretariat des Kolpingwerkes in Köln aufgenommen. Sein Vorgänger Hubert Tintelott wird nach 39 Jahren Ende November in Ruhestand gehen.

Demele war im Frühjahr vom international besetzten Generalrat des Verbandes zunächst für eine Periode von zehn Jahren gewählt worden. Als Generalsekretär ist er für die inhaltliche Arbeit des Internationalen Kolpingwerkes verantwortlich, das derzeit rund 450.000 Mitglieder in 61 Ländern zählt.

“Ich freue mich auf die vielfältige Arbeit im Dienst des internationalen Verbandes. Das große Erbe, das uns Adolph Kolping hinterlassen hat, fordert angesichts der globalen Herausforderungen innovative und effiziente Ansätze für eine Welt, in der die Früchte der Erde gerechter verteilt werden als bisher“, so Demele bei seinem Amtsantritt. Nach den Jahren der schnellen Ausbreitung des Verbandes in über 60 Länder, gelte es nun, die innerverbandliche Solidarität weiter auszubauen und die Strukturen in den einzelnen Ländern nachhaltig zu gestalten. „Der Einfallsreichtum und die Kraft des gelebten Christentums von fast einer halben Millionen Kolpingmitglieder in ihren Kolpingfamilien und Kolpinggemeinschaften können auch anderen Mut machen, an die Möglichkeit solidarischer und gerechter Gesellschaften überall auf der Welt zu glauben.“ Eine der wichtigsten Aufgaben des neuen Generalsekretärs wird die Begleitung des auf fünf Jahre angelegten Organisationsentwicklungsprozesses in dem internationalen Sozialverband sein.