Diözesanpräses Scharf verabschiedet – Stefan Wissel Nachfolger

5. Oktober 2012

Domvikar Harald Scharf war 18 Jahre als Diözesanpräses verantwortlich
für das Kolpingwerk im Diözesanverband Regensburg. Im Rahmen eines Festgottesdienstes in der vollen Kirche Dompfarrkirche St. Ulrich Niedermünster und mit einem Festakt im Saal des Kolpinghauses  wurde der beliebte Seelsorger mit Standing-Ovations verabschiedet.
Für seine Verdienste wurde er auf Beschluss des Diözesanvorstandes  zum Ehrenpräses ernannt. Bundespräses Ottmar Dillenburg  würdigte ihn mit der Verleihung des Ehrenzeichens des Bundesverbandes.
Für die Diözese Regensburg sprach der stv. Diözesanadministrator, Prälat Michael Fuchs den Dank für sein erfolgreiches Wirken aus.  Prälat Fuchs führte auch seinen Nachfolger im Amt des Diözesanpräses Stefan Wissel  mit der Überreichung der Ernennungs-urkunde ein.
In seiner Laudatio würdigte Diözesanvorsitzender Heinz Süss den scheidenden Präses als einen engagierten Priester, der mit Überzeugung dafür eintrat, dass die Wahrheit dieser Welt in unserem Glauben und die Keimzelle der Gesellschaft die Familie ist. Domvikar Scharf war immer bestrebt die Mitglieder der Kolpingsfamilien in seinen Predigten, durch seine Lebenshilfen und oftmals auch durch guten Zuspruch als Christen in Kirche und Welt zu befähigen, damit sie sich in Ehe, Familie, Arbeitswelt, Freizeit, Kirche, Gesellschaft und Staat einbringen und bewähren können. Daher, so Heinz Süss, gab er auch immer wieder Anstösse für Bildungsmaßnahmen und Familienseminare.
Kräftigen Applaus gab es auch für Landespräses  Christoph Huber, der in seiner Predigt ein positives Bild des Präsesamtes zeichnete. Diözesansekretär Ludwig Haindl hatte in einer Reihe von Bildern das 18-jährige Wirken seines geschätzten Vorgesetzten und Freundes Harald Scharf noch einmal Revue passieren lassen.
In amüsanter Form interviewte der Diözesansekretär auch den neuen Diözesanpräses Stefan Wissel, der in der Pfarrei Herz Marien in Regensburg aufgewachsen ist und als Präses der KF Kösching schon Erfahrungen mit Kolping sammeln konnte. Ihm sei es wichtig, dass er sich für eine dienende Kirche stark machen könne. Hier gäbe es bei Kolping schon viele gute Beispiele im Bereich des sozialen Engagements. Er wolle diese Einrichtungen und Aktionen möglichst schnell Kennenlernen, Aufgreifen und dann auch entsprechend Begleiten. Er lasse sich von dem Kolpingwort leiten, dass das Zuwarten nur Wehtun würde. Dagegen würde man durch das Hinlangen die tätige Liebe an den Mann bringen. Mit der Devise „Not sehen und danach Handeln“  gehe er nun mit großer Freude an diese neue Aufgabe heran.
Domvikar Harald Scharf, der sich künftig auf seine Aufgabe als Dompfarrer von St. Ulrich konzentrieren wird,  dankte in seinem Schlusswort allen treuen Wegbegleitern und versprach: „Ich werde Kolping keine Minute vermissen, denn ich werde weiterhin und für immer bei Kolping bleiben!“

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