KF Schierling blickt stolz zurück: 40 Jahre „Kolping-Familienkreis“

3. Dezember 2013

Schierling- 40 Jahre Kreis-1-HPIn der Geschichte der KF ist der „Familienkreis“ diejenige Untergruppe, die es am längsten gibt. Und das Gute daran: Es zeichnet sich kein Ende ab. Bei der Jubiläumsfeier ging es hoch her. Derzeit wird der Familienkreis von Maria Weigl mit Unterstützung von Sepp Reichinger geleitet. Bei der Feier wurden alle bisherigen Leiter geehrt, Xaver und Gisela Schinhanl, Franz und Anne Sedlmeier, sowie Otto und Elisabeth Urbaniak. Der Dankgottesdienst wurde zusammen mit Präses Pfarrer Josef Helm sowie Ehrenpräses Pfarrer i.R. Hans Bock gefeiert.
Wenn eine Gruppe 40 Jahre zusammenhält und zur Jubiläumsfeier vollzählig erscheint, dann muss da schon etwas zusammengewachsen sein. Beim Schierlinger Kolping-Familienkreis mit seinen 14 Familien – mit insgesamt 34 Kindern und derzeit 37 Enkelkindern – sind es die christliche Grundhaltung im Geiste Kolpings und die vielen gemeinsamen Erlebnisse bei Bildungs- und Freizeitveranstaltungen im Laufe der Jahrzehnte.

„Wer gut sein und gut werden will, der muss weit denken“, sagte Präses Pfarrer Helm beim Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder des Familienkreises Gudrun Lamby, Franz Sedlmeier und Lisl Stober. Der Pfarrer erinnerte daran, dass Jesus nichts unternommen hat, um zu garantieren, dass das von ihm Angestoßene Bestand hat. „Er hinterließ die Frohbotschaft von der Liebe Gottes!“.

Dank an die Präsides – Familienbildungswochenenden in Lambach zentral
Familienkreisleiterin Maria Weigl dankte den Präsides, auch dem verstorbenen Pfarrer Josef Scheuerer für die Begleitung und Unterstützung während der vier Jahrzehnte. Sie stellte fest, dass  die Gemeinschaft1973  gegründet wurde zum Nutzen der Familien, der pfarrlichen Gemeinschaft und für die Gesellschaft, wie es in der Einladung zur Gründungsversammlung hieß. 1975 schloss man sich als Familienkreis der Kolpingsfamilie an. Weigl zählte viele Bildungsveranstaltungen auf und erinnerte daran, dass der Kreis um den Altar bei den Taufen immer größer wurde, denn es war damals üblich, dass sich die Mitglieder des Familienkreises dazu gegenseitig besuchten. Zentraler Programmpunkt der Arbeit waren die Familienbildungswochenenden in Lambach, die von 1977 bis heute stattfinden.

Kolping-Vorsitzender Martin Ehemann fand es klasse, dass das  Kolping-Zitat „Anfangen ist das oft Schwerste, treu bleiben aber das Beste“ auf jedem Platz im Pfarrheim lag. „Das trifft genau auf euch zu!“, so Ehemann. Zusammenhalten und Zusammenhelfen sei der Grund für den Erfolg sowie Mut und Begeisterung für die Zukunft. Symbolisch überreichte er zum Dank für die Treue an Maria Weigl einen Blumenstrauß. Sein Stellvertreter Markus Schinhanl bekannte, dass er schon im Alter von zwei Monaten erstmals in Lambach dabei war. „Der Familienkreis bildete damals den Kern der Kolpingsfamilie“, so Schinhanl, der schon damals „mit Kolping geimpft“ worden sei.

Schließlich war ein Film aufgetaucht vom 50-jährigen Gründungsfest der KF im Jahre 1977. „Das ist ja eine Sensation“, freute sich Fritz Wallner, der damals als stellv. Senior (= Vorsitzender) wesentlich an der Programmgestaltung beteiligt war. Zusammen mit dem Pfarrgemeinderat hat damals Kolping und der Familienkreis das erste Pfarrfest organisiert. Für alle Mitglieder gab es eine Chronik mit Fotos und Dokumenten von Stationen des 40-jährigen Bestehens.