KF Neustadt/ Donau hat wieder eine Kolpingjugend

5. Juni 2013

Es kommt nicht alle Tage vor, dass eine Kolpingsfamilie 33 Jugendliche aufnehmen kann. Der KF Neustadt- Donau gelang dies nun im Rahmen einer kleinen Feier im Pfarrheim. Vorausgegangen war eine Maiandacht, bei der die neuen Kolpingjugendmitglieder Fürbitten vortrugen. Zahlreiche Mitglieder konnte Vorsitzender Peter Fischer dann im Pfarrheim begrüßen.
Zur Freude des Vorsitzenden war neben Kaplan Wilhelm J. Karsten auch Gemeindereferentin Maria Ganslmeier zur Feier gekommen. Als besonderen Gast konnte Peter Fischer Diözesanpräses  Stefan Wissel begrüßen.
„ Die Nöte der Zeit werden euch lehren, was zu tun ist„, dieses Wort des Gesellenvaters stellte der Gast an den Beginn seiner Ausführungen. Es gehe um die Wahrnehmung der konkreten Not vor Ort, so der Diözesanpräses. Die zusammengetragenen Daten können eine konkrete Notsituation vor Ort ergeben, die noch keinen oder zu wenige Helfer oder Mitarbeiter hat. Dann könne die Kolpingsfamilie und auch die Kolpingjugend ihre Ressourcen einschätzen, dann könne man sich fragen, ob man Zeit, Mittel und Energie hat um zu helfen und fragen, was man konkret tun könne.
Den Auftrag des Gesellenvaters und Apostels der Familie Adolph Kolping gelte es, auch in der heutigen Zeit sichtbar und wirksam in die Gesellschaft zu bringen, Bildung und Gemeinschaft zu bieten und für eine „ dienende „ Kirche einzustehen. Not wahrnehmen und nach eigenen Möglichkeiten helfen, sei auch heute noch der Auftrag.
Zusammen mit Vorsitzendem Fischer nahm Wissel  die offizielle Aufnahme von 33 Jugendlichen in die Kolpingsamilie und somit in das Kolpingwerk vor und überreichte die Kolpingausweise.
Alleine an diesem Abend stellten drei weitere Jugendliche Antrag auf Aufnahme. Sophie Kern, die Sprecherin des Leitungsteams der neugegründeten Kolpingjugend der KF Neustadt bedankte sich bei den Verantwortlichen für die Unterstützung. Nach der Aufnahmefeier ging man zum gemütlichen Teil über und ließ sich das „ flying buffet „ schmecken, das Kolpingschwester Rosi vorbereitet hatte. Und der Diözesanpräses  ließ es sich nicht nehmen, persönliche Gespräche mit den einzelnen Tischgruppen zu führen, bevor er sich wieder auf den Weg nach Regensburg machte.