KF Pfreimd – Ausstellung: „Gott liebt die Fremden“

10. Januar 2017

Kolpingsfamilie Pfreimd
Die KF hat zusammen mit dem Arbeitskreis Asyl die Ausstellung „Gott liebt die Fremden“ im Foyer der Klosterkirche zusammen mit Stadtpfarrer P. Georg und Präses P. Thomas eröffnet.

 

 

Bild v.l.: Georg Hirmer, Präses P. Thomas, Angi Hirmer, Pfarrer
Pater Georg

 

Die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen ist eine der großen aktuellen Herausforderungen. Die Flüchtlinge selbst erleben eine dramatische Grenzsituation, für sie stand ihr Leben auf dem Spiel, sie brauchen unsere Begleitung.
Auch die Bibel weiß um die Schicksale von Menschen auf der Flucht. Sie erzählt, dass Gott den Flüchtlingen in besonderer Weise nahe ist. Sowohl in der frühen Geschichte Israels wie in den Anfängen der christlichen Gemeinden waren Menschen immer wieder gezwungen, ihre Heimat aus politischen, ethnischen oder religiösen Verhältnissen zu verlassen.
Die Ausstellung erinnert in 12 Tafeln an prominente biblische Fremde bzw. Flüchtlinge, von Abraham und Sara bis hin zur Flucht der Hl. Familie nach Ägypten. Sie stellt die biblischen Schutzgebote für Fremde zusammen und schlägt die Brücke zu konkreten Handlungsorientierungen für heute. Gastfreundschaft bringt Segen! Das gilt für den barmherzigen Samariter genauso wie für uns heute in der Begegnung mit Asylsuchenden.
Stadtpfarrer Pater Georg lobte die Flüchtlingsarbeit, die rund um Pfreimd geleistet wird und hofft, dass sie zur Bewältigung der Herausforderungen beitragen kann: „Die Ausstellung widmet sich natürlich in erster Linie der biblischen Botschaft, Identifikationsfiguren und Schutzgeboten. Aber sie bietet auch den Brückenschlag in unsere heutige Situation.“

Kolpingvorsitzender Georg Hirmer freute sich, dass die KEB-Ausstellung in den Räumen vor der Klosterkirche stattfinden kann. Er selber habe sofort seine Bereitschaft erklärt, als Veranstalter für die Wanderausstellung zur Verfügung zu stehen: „Ich bin mir sicher, dass sich viele Menschen gerne Zeit nehmen, um das, was hier ausgestellt wird, auf sich wirken zu lassen. Gerade bei dieser The-matik war es mir deshalb selbstverständlich, erneut mit der Pfarrei und den AK Asyl zusammenzuarbeiten.“
Die Sprecherin des AK Asyl Angi Hirmer berichtete von persönlichen Erfahrungen bei der Arbeit mit Flüchtlingsfamilien: „Selbstverständlich ist es oft anstrengend und bereitet Mühe, Flüchtlingen zu helfen und sie zu begleiten. Gleichzeitig aber erfährt man eine große Bereicherung und Dankbarkeit durch die Menschen, die einem anvertraut sind.“