10. Europa-Fahrt des Diözesanverbandes ging ins Burgenland

15. Juli 2015

Kultur, Freundschaft und Begegnung im Burgenland
10. Europa-Fahrt des Diözesanverbandes

Mit brillanten Eindrücken und Erlebnissen sind die Teilnehmer der 10. Europafahrt aus dem österreichischen Burgenland zurück gekehrt. Leider konnten nicht alle Interessierten wegen der begrenzten Teilnehmerzahl mitfahren. Hiermit wurde eine nun bereits 10jährige Regensburger Kolping-Tradition fortgesetzt, die sich mittlerweile bewährt hat. Ziel ist jeweils das gegenseitige Kennenlernen im Diözesanverband und die Begegnung mit den benachbarten Kolpingfreunden im europäischen Ausland.

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Nach einem Weisswurst-Frühstück besuchte man zunächst das Zisterzienser-Stift-Heiligkreuz im Wienerwald. In St. Margarethen angekommen, stürzte man sich gern in das hoteleigene Bad, um sich von der Hitze abzukühlen. Mit sinnigen Worten und Gedanken informierte dann Kriemhilde Meyer über ihre Heimat, der Freistadt Rust. Interessant war dabei besonders die Pflege der Störche, welche alljährlich mit 70 Paaren Rust bevölkern. Das traumhaft schöne Rust mit seinen herrlichen Häusern, Weinschenken und seinem Blumenschmuck wird lange in Erinnerung bleiben.

Der 2. Tag war Eisenstadt gewidmet, zugleich Landeshauptstadt und Bischofssitz. Mit einer kolpingwürdigen Freundlichkeit empfing die Diözesanvorsitzende des Kolpingwerkes Burgenland und der KF Eisenstadt mit einer Abordnung die Regensburger Gäste. Sie hatten in der Bergkirche, der „Haydn-Kirche“, ein Orgelkonzert mit dem Organisten Josef Bauer organisiert, natürlich mit Werken des weltberühmten Komponisten. Eine Kirchenführung, der Besuch der Grabstätte Joseph Haydn´s und des „Kalvarienberges“ rundete den Besuch ab.

Diözesanvorsitzender Heinz Süss bedankte sich bei den Eisenstädtern für die freundliche Aufnahme mit Erinnerungspräsenten und lud die Gastgeber zu einen Gegenbesuch ein.
„Wenn die Gondeln Walzer tanzen“ erlebten die Teilnehmer auf der größten Operettenbühne der Welt, auf der Seebühne in Mörbisch bei der Operette „Eine Nacht in Venedig“. Die Aufführung war ein unvergessliches Erlebnis. Die Seebühne zog alle Register höchster Operettenkunst und -technik. Neben einem sehr beindruckenden Bühnenbild, überragender Technik, großartigen Darstellern und Musik, beeindruckten vor allem die  Umrahmungen mit Feuerwerk und Wasserspielen.

Am 3. Tag war dann vor allem Freizeit angezeigt. Bei einer Schifffahrt konnte nicht nur der Neusiedler See erkundet werden, es wurde auch zum „Mulatsag“ geladen. Mulatsag ist eine Art Grillparty mit Musik, mit reichlich Essen und Wein, soviel das Herz bzw. der Magen begehrt. Hoch zu Roß auf Pferdekutschen ging dann die Fahrt durch die Puszta und wieder zurück zum Schiffsanleger. Bei dieser Fahrt hatten wir besonderes Glück, als wir dabei auch seltene Vögel bewundern konnten. Insgesamt bewohnen ca. 350 Vogelarten dieses Gebiet. Am Abend strömten die Teilnehmer in Rust aus, um die bekannten lauschigen Weinkeller und Buschenschenken zu erkunden.

Der Sonntag war dann der Abschiedstag von einer wunderbaren Region des Nachbarlandes Österreich. Der Gottesdienst in St. Margarethen, zelebriert von Diözesanpräses Stefan Wissel, führte noch einmal eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten im Gebet zusammen. Der letzte Halt war dann in der „Stadt Gottes“, dem Stift Göttweig,  bevor über die Wachau die Heimreise angetreten wurde.

Abschließend kann man sagen, dass diese 10. Europa-Fahrt wieder dazu beigetragen hat, dass sich die Kolping-Gemeinschaft innerhalb des Diözesanverbandes einmal mehr in bester Weise begegnet ist. Auch das Kennenlernen des benachbarten euopäischen Auslands und der dortigen Kolpingbrüder und -schwestern war wieder ein integraler Bestandteil der Reise. Man kam sich näher, es wurden Freundschaften geschlossen und somit war es wieder eine echte Regensburger Kolping-Europa-Begegnungs- und Kulturfahrt in bewährter, nun schon 10jähriger Tradition.