KF Vilseck – Völkerverständigung durch Mulitkulti-Café

29. November 2016

vilseck-klatsch

Erich Gebhardt (stehend) beim MKKK in Vilseck

„Das muss unbedingt wiederholt werden!“, war der einhellige Tenor beim MKKK (Multi-Kulti-Kaffee-Klatsch) im Kolpingssaal von Vilseck. Entgegen der Erwartungen der Kolpingsfamilie mussten sogar noch Tische aufgestellt werden, um dem Besucherandrang gerecht zu werden.

Neben den einheimischen Mitbürgern kamen viele Gäste aus Syrien, Somalia, Irak, Russland, Brasilien und USA, um gemeinsame Stunden bei guter Unterhaltung zu verbringen. Die Anwesenden hatten Kuchen und Gebäck nach Rezepten ihrer jeweiligen Herkunftsländer mitgebracht, und jeder konnte gerne davon probieren. Mit kleinen Fähnchen waren die Backwaren gekennzeichnet und die Tische von Mitgliedern der Kolpingsfamilie entsprechend international dekoriert worden.
Erich Gebhardt vom Vorstandsteam der Kolpingsfamilie Vilseck begrüßte besonders seine Mitstreiter von der Kleiderkammer und die Frauen, die wöchentlich Deutschkurse ehrenamtlich für Asylbewerber abhalten. Ziel dieser Begegnung ist es, so Gebhardt, sich besser kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und diese dann auch im Alltag zu pflegen.

Stadtpfarrer Johannes Kiefmann zeigte sich erfreut über so viel Engagement innerhalb der Pfarreiengemeinschaft. Als Sprachrohr und Mittler der Bevölkerung gegenüber den Asylbewerbern bezeichnete er Erich Gebhardt, dessen ganzer Einsatz den Flüchtlingen zu Gute kommt.
„Eine tolle Sache“, fand auch 2. Bürgermeister Thorsten Grädler: „Hier wird Völkerverständigung praktiziert, bemühen wir uns weiterhin mit guten Ideen um ein harmonisches Miteinander und bauen wir so Vorbehalte und Vorurteile  ab“, rief er den Gästen zu.