KF Windischeschenbach – Ein Kerzenleuchter für das Handwerk

13. Dezember 2016

Kolpingsfamilie Windischeschenbach:

Der Gesellenvater gilt als Vorbild der Handwerker und wird von diesen verehrt. Fritz Daubner – Spenglermeister im Ruhestand, aber dem Handwerk noch mit Leib und Seele verbunden – gehört seit 60 Jahren der KF Windischeschenbach an. Es war ihm ein Anliegen, in der Pfarrkirche einen Hinweis auf das Handwerk zu geben.

Ehrungen bei der KF Windischeschenbach, Vorsitzende Waltraut Scherer (r.)

Daubner fertigte einen Leuchter, der in Absprache mit der Kirchenverwaltung einen passenden Platz nahe des Eingangs auf der Seite des Emmeramsaltares fand. Der Kolpinggedenktag war der optimale Anlass, um den Leuchter an seinen künftigen Platz in der Pfarrkirche zu bringen und der Gemeinde vorzustellen. Pfarrvikar Edwin Ozioko, der zusammen mit dem Ruhestandsgeistlichen Franz Reich auch den Gottesdienst zelebrierte, nahm die Segnung vor. Daubner hatte das Werk nach eigener Idee selbst gefertigt. Der Arm des Leuchters ist ein antikes Stück, das der Handwerksmeister mit Kreuz und Messingscheibe zu einem neuen Kunstwerk kombinierte. Auf dem Messingring ist zu lesen: „Gott segne und erhalte das ehrbare Handwerk.“
Der Fritz möchte sein Werk im Sinne Kolpings verstanden wissen und zitiert eine Aussage des Seligen: „Wo Gutes geschieht, bleibt der Segen nie aus“. Vorsitzende Waltraud Scherer, dankte für die Fertigung des Handwerker-Leuchters. Fritz Daubners Dank wiederum galt Gewerbeoberlehrer a.D. Johann Hagn aus Weiden und Hermann Sperber von der Kirchenverwaltung, die ihm mit Rat und Tat zur Seite standen.