Kleiderkammer der KF Nittenau kommt gut an

1. Juli 2014

Die Nittenauer Kolpingfamilie spendet 1.500 Euro aus Erlösen der neu eingerichteten Kleiderkammer für die Sanierung des Regensburger Kolpingjugendwohnheims.

Die Kleiderkammer der Nittenauer Kolpingfamilie, am Valentinstag dieses Jahres erstmals eröffnet, erfreut sich großer Beliebtheit bei der Bevölkerung. Dank der vielen

Kleiderspender, die ihre gut erhaltenen Sachen lieber bedürftigen Mitmenschen zur Verfügung stellen als sie wegzuschmeißen, kann man unter einem großen Angebot an Damen- Kinder- und Jugendbekleidung, sowie an Schuhen oder auch Heimtextilien wählen und teilweise fast neue Markenartikel für geringe Beträge erwerben. Gezahlt wird mal mehr mal weniger, den Preis bestimmen die Abnehmer selber.

Babykleidung, teilweise noch nicht getragen, lagert in großen Mengen. Ein unschätzbarer Vorteil von getragenen Babysachen ist aber, dass sie durch das Waschen nahezu schadstofffrei sind. Bei der Herrenbekleidung hält sich die Auswahl in Grenzen.

Und viele Leute wissen das Angebot zu schätzen, an den Öffnungstagen wird der Laden gut frequentiert. Vor allem sozial Benachteiligte, kinderreiche oder einkommensschwache Familien oder Menschen, die anderweitig in eine materielle Schieflage geraten sind können sich hier günstig einkleiden. Aber auch andere Interessenten stöbern gern im Laden auf der Suche nach besonderen Schätzen. Gewinne will die Kolpingfamilie nicht machen, die Einnahmen werden kirchlichen oder sozialen Zwecken gespendet. Da die Räume der Kleiderkammer von der Familie Oberberger unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden, fallen kaum Nebenkosten an und es hat sich ob des großen Zulaufs schon ein stattlicher Geldbetrag angesammelt. Ein Teil davon, nämlich 1500 Euro, wurde nun an Kolpingpräses Stefan Wissel vom Diözesanverband des Kolpingwerkes Regensburg für das Projekt Kolpingwohnen, speziell für das Kolpinghaus Regensburg, ausgehändigt. Den Jugendlichen in der Ferne eine Heimat gegeben war die Idee Adolph Kolpings. Im Kolpinghaus Regensburg finden junge Leute zwischen 15 und 21 Jahren, die eine Ausbildung, Studium,

Schule oder ein Praktikum absolvieren und denen Heimfahrten jeden Tag wegen der großen Entfernung nicht möglich sind, günstigen Wohnraum, pädagogische 24-Stunden-Betreuung inklusive. Auch junge Menschen verschiedener Nationalitäten, die ihre Heimat verlassen mussten, finden hier eine Unterkunft. Allein für die Sanierung des Haupthauses werden 3,5 Millionen Euro veranschlagt.

Nittenau-Spende-2014-HP

Foto: Spendenübergabe – v.l. Gabi Weindler und Werner Weindler (Vorsitzender) von der Kolpingfamilie übergaben die Spende an Diözesanpräses Stefan Wissel und Stadtpfarrer Adolf Schöls.