Kolping-Diözesan-Wallfahrt zum Fahrenberg begeisterte

15. Mai 2017

Der Papst weilte in Fatima und sprach die Hirtenkinder Jacintha und Francisco Marto heilig. In München feierten die bayerischen Diözesen auf dem Marienplatz 100 Jahre „Patrona Bavariae“. Aber auch in der nördlichen Oberpfalz wurde am 13. Mai die Gottesmutter geehrt: Fast 500 Teilnehmer und  45 Banner waren bei der Diözesanwallfahrt auf den Fahrenberg dabei. Und es herrschte fast perfekt abgestimmtes Wetter bei dieser Kolping-Wallfahrt. Natürlich war es auch ein besonderes Ereignis für den Diözesanverband Regensburg, dass Generalpräses Ottmar Dillenburg persönlich anwesend war.

Kolping-Wallfahrerzug auf den Fahrenberg

Das Wetter war genau passend zum Programm der Wallfahrt: Nach milden Temperaturen bei der Fußwallfahrt wechselte es in Regen während des Gottesdienstes, und hinterher beim Ausklang mit Bier und Würstl war alles wieder trocken.

Die Kolping-Fanfarengruppe Tännesberg empfing die Wallfahrer auf dem Fahrenberg .

Bis auf den letzten Platz war die wunderschön renovierte Wallfahrtskirche gefüllt, als Diözesanpräses Stefan Wissel, Diözesanvorsitzender Josef Sander und Bezirksvorsitzender Martin Zellner die Wallfahrer begrüßten. Dann erlebten die Kolping-Mitglieder einen wunderbar ergreifenden Gottesdienst, musikalisch hervorragend begleitet von den jungen Sängerinnen des Pfarreichores „Amicanti“. Hohepunkt war dann die Predigt von Generalpräses Mrsg. Ottmar Dillenburg aus Köln zum Thema „Zeichen setzen“ und zum Tagesevangelium: „Ihr seid das Salz der Erde und das Licht der Welt!“ Für den Generalpräses gilt das Wort Kolpings bis heute, nämlich die Nöte der Zeit zu sehen und handeln. „Vieles von dem was Kolping gesagt und geschrieben hat zu seiner Zeit, das gilt bis heute!“ Für Kolping gab es kein: „Da kann man nichts machen!“ Kolping vertröstete die Menschen nicht einfach auf ein Jenseits, er sah die Nöte und packte an. Die Predigt des Generalpräses fand großen Beifall und wurde spontan beklatscht.

Gottesdienst in der Wallfahrtskirche

Diözesanvorsitzender Sepp Sander bedankte sich bei Generalpräses Ottmar Dillenburg mit einer Spende für Brasilienprojekte

Am Ende übergab Josef Sander anstatt eines persönlichen Geschenks eine Spende von 2.500,- Euro für ein Kolping-Projekt in Brasilien an den Generalpräses. Bereits vorher wurde Rainer Dobmeier mit dem Ehrenteller des Diözesanverbandes geehrt, für seine 20jährige Tätigkeit als Leiter des Kolping-Fanfarenzugs Tännesberg. Demnächst machen sie sich gemeinsam auf zu einer Rom-Wallfahrt und im Herbst wollen sie wieder am Trachtenumzug auf dem Münchner Oktoberfest teilnehmen.

Dank gebührt allen, die gekommen waren, um an der Wallfahrt teilzunehmen. Natürlich kamen die meisten aus der Umgebung, es kamen aber auch Kolpingmitglieder aus dem Süden mit längerer Anfahrtszeit, aus Pförring, Riedenburg, Kösching oder Wallersdorf. Den größten Teilnehmerkreis stellte der Bezirk Weiden, sie reisten mit 3 Bussen nach Waldthurn. Auch die Bezirke Fichtelgau und Amberg setzten Busse ein. Bei dieser Gelegenheit übergab auch der Bezirk Weiden eine Spende in Höhe von 1.000,- Euro an Diözesanpräses Wissel für das Jugendwohnheim in Regensburg.

 

Bild: Spendenübergabe des BV Weiden v.l. Roland Hoffmann, Rudi Kneidl und DP Stefan Wissel

 

Großer Dank gebührt allen Helfern, die zum Gelingen beigetragen haben, allen voran die Kolpingsfamilien aus dem Bezirk Fahrenberg: Ob Fanfarenzug Tännesberg, Bezirksvorsitzender Martin Zellner, Pfarrer Marek Baron, die Würstl-griller von den KF´s Eslarn und Pleystein, die Feuerwehr und das Rote Kreuz, auch
Bürgermeister  Josef Beimler   stellte seine Mitarbeiter in den Dienst der Wallfahrt, so dass alles reibungslos ablaufen konnte. Besonderen Ehrgeiz entwickelte Dominik Klos von der KF Waldthurn: Er hatte eigens zur Wallfahrt ein großes Kolping-Portrait zur Erinnerung an die Wallfahrt angefertigt, das nun im Pfarrheim seinen Platz finden soll.

Grundgedanken aus der Predigt des Generalpräses:   Predigt Generalpräses