Kolping-Fanfarengruppe Tännesberg feierte 40jähriges

4. Juli 2017

 

40 Jahre gibt es die Fanfarengruppe der Kolpingsfamilie Tännesberg nun.

Dies feierte die Truppe mit einem Fest unter einem besonderen Motto. Der Anlass zeigt: Manchmal geht das Schicksal sonderbare Wege. Die Gründung geht nämlich auf einen Zufall zurück. Als 1976 der sog. „Pfarrerstodl“ in Tännesberg abgerissen wurde, kamen drei Fanfaren zum Vorschein. Für die Tännesberger war das der Hinweis: Wahrscheinlich hat es am Ort schon mal sowas wie eine Fanfarengruppe gegeben. Eine Idee wurde geboren.

Mit fünf Musikern hat man begonnen: Andreas Augustin, die Brüder Gerhard und Werner Braun, Gerhard Friedl und Erwin Glas waren die Männer der ersten Stunde. Das Spielen brachte ihnen Paul Braun bei. Ein Glücksfall für die Gemeinde schon seit 40 Jahren.

Heute zählt die Gruppe 43 Aktive und hat keine Nachwuchsprobleme. Erst vor wenigen Tagen kamen 5 Jugendliche dazu. In ihren hitorischen Gewändern, entworfen von Josef Grötsch und Stoff von Bruder Karl, sind die Spieler bei ihren Umzügen ein Hingucker.

Seit Beginn der 1990er Jahre hat Uschi Haubmann die Gewänder genäht. Finanziell wurde die Gruppe von der Gemeinde und von der Kolpingsfamilie unterstützt und hatte in Altlandrat und Ehrenbürger Simon Wittmann immer einen großen Fürsprecher. Nach Hubert Braun (1983 bis 1995) und einem Jahr von Norbert Dobmeier, der seit Beginn Schatzmeister ist, leitet seit 1997 Rainer Dobmeier die Fanfarengruppe mit großem Erfolg, der bei der Kolping-Diözesanwallfahrt im Mai auf den Fahrenberg von Diözesanpräses Stefan Wissel für seine Verdienste geehrt wurde.

Vier Mal  spielte die KF-Fanfarengruppe beim Schützen- und Trachtenfestzug am Oktoberfest in München mit (2005, 2007, 2010, 2016)und hatte bereits zwei Einladungen nach Rom (2008, 2017). Sie ist ein fester Bestandteil beim St.-Jodok-Ritt, viele Jahre auch beim Weihnachtsmarkt in Guteneck am Start und pflegt gute Kontakte nach Bietigheim in Baden-Württemberg.

Die Fanfarengruppe hatte deshalb am Samstag, 1. Juli, allen Grund zum Feiern. Als Motto wählten sich die Verantwortlichen „40 Jahre sexy Beine“.