Kolpingsfamilien im Bistum feierten den Kolping-Gedenktag

3. Dezember 2014

Kolpingsfamilien feierten weltweit  rund um den 4. Dezember, dem Todestag Kolpings, den Kolping-Gedenktag. Auch in der Diözese Regensburg begingen die Kolpingmitglieder feierlich diesen Tag als adventliche Feier, als Gelegenheit für Neuaufnahmen oder auch für Spendenübergaben zugunsten gemeinnütziger Projekte.

 

 

KF Tännesberg
Auf das „Treu Kolping!“ von Präses Wilhelm Bauer bekundeten   acht
junge Christen mit ihrer Antwort: „Kolping treu!“ am Tännesberg-Neuaufn-2014Kolpingsgedenktag ihren Beitritt zur Kolpingsfamilie. Mit Bannerträger Lukas Eckl an der Spitze zogen Mitglieder zum Gottesdienst ein. Die „Tännband“ wies mit ihren Liedern auf den Beginn der Adventszeit hin.

Präses Wilhelm Bauer wünschte den jungen Mitgliedern viel Freude in der Gemeinschaft der Kolpingsfamilie. Vor ihrer Aufnahme trugen die neuen Mitglieder die Fürbitten vor. Vorsitzender Thomas Bartmann betrachtete es als eine große Ehre, mit Präses Wilhelm Bauer acht neue Mitglieder in die Kolpingsfamilie Tännesberg aufnehmen zu dürfen.
Bild: Das Kolpingsabzeichen erhielten Helene Schiffner, Katharina Eckl, Simone Bodensteiner, Katharina Eckl, Jonas Ebnet, Lucia Spickenreither, Sophie Seegerer, und Hanna Eckl und Luisa Völkl.

 

KF Vilseck
Beim Kolpinggedenktag feierte Präses Hermann Kellner mit den Mitgliedern
Vilseck-KGT-2014Vilseck-KGT-14-HPden Gottesdienst. In der anschließenden Feier lud Vorsitzende Michaela Seegerer zum Kolpingtag 2015 ein, der im nächsten Jahr in Köln stattfinden wird. Sie freute sich auch, viele aktive Mitglieder für ihre Treue zum Verein ehren zu dürfen. 

Im besinnlichen Teil der Feier warnte Präses Hermann Kellner davor, dass die Adventszeit oft zur Zeit der drei G´s degradiert würde – Gebäck, Glühwein und Gemüt. Dabei wollte es die Kolpingvorsitzende aber nicht belassen. Sie beleuchtete das aktuelle Thema Flucht und Flüchtlinge. Als Thema einer Adventbesinnung möge es zuerst verwundern, meinte sie, jedoch wären auch Jesus und seine Familie mehrmals in der Rolle der Flüchtlinge oder Verfolgten gewesen. Sie skizzierte die Situation der Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen heute oft alles aufgeben. Diese Menschen wohnten und lebten mittlerweile unter uns. Wer mit offenem Blick und Herzen auf sie zugehe, der könne für diese Menschen Licht sein und ihnen ihre Lebenssituation ein klein wenig heller machen. Dazu machte sie ganz konkrete Vorschläge.

 

KF Waldsassen
Mit einem Gottesdienst und Gedenkfeier beging die Kolpingsfamilie den Kolping-Gedenktag 2014. Nach dem Gottesdienst hieß Vorsitzender Werner Hahn zur Gedenkfeier die Mitgliedern zusammen mit Präses Stadtpfarrer Thomas Vogl und Pfarrvikar Pater Dr. Saji Nellikunell willkommen.
Mit zwei Kurzfilmen wurde anschließend zu einem Leben und Wirken des Gesellenvaters Adolph Kolpings vor Augen geführt und zum anderen ein Aufruf des  Generalpräses Ottmar Dillenburg und Generalsekretärs Dr. Markus Demele zur Weihnachtshilfsaktion des Kolpingwerkes.
Bei der Feier übergaben die beiden Vorsitzender an Stadtpfarrer und Kirchenpfleger Martin Rosner eine Spende von 7.000,- Euro und lösten damit die Zusage  ein, die Neuanschaffung  von 440 neuen Gebetbüchern zu finanzieren. SWaldsassen-14-2tadtpfarrer Thomas Vogl freute sich, dass damit bei der laufenden Kirchenrenovierung und der  finanziellen Belastung, dies eine schöne Sache sei.

Bild: Ehrungen sitzend v. l. Sigrid Köstler, Karl Riederer, Sabine Schiml und Werner Köstler. Hintere Reihe v. l. Pater Saji Nellikunell, Präses Thomas Vogl, Erwin Schiml, Michael Meckl, Tobias Tippmann und Vorsitzender Werner Hahn.

 

KF Tirschenreuth
Stellv. Vorsitzende Roswitha Bäuml konnte die Mitglieder zum Kolping-Gedenktag aber auch zum 130-jährigen Bestehen der KF Tirschenreuth begrüßen.

Es galt besonders denen zu danken, die die KF gegründet haben und die sich dem Werk Kolpings über viele Jahre verpflichtet fühlten. Für 65 Jahre Treue wurden Alfred Schaumberger und Johann Zagler, für 40 Jahre Josef Fennerl ausgezeichnet.
Im Festvortrag ging Präses Maximilian Roeb auf die Vorbildfunktion Kolpings und von Papst Franziskus ein. Beide sind Vertreter des sozialen Katholizismus. Die in der heutigen Zeit des Wertekampfes und des schonungslosen Egoismus eine große Herausforderung für sozial Schwache, insbesondere für viele Familien darstellt. Den Kampf gegen das reine Rendite- und Vorteilsdenken nahm damals Kolping und nimmt derzeit Papst Franziskus auf. Auch heute sind Solidarität mit den Armen und die Bewahrung der Schöpfung gefragt.  Tir-KGT-14-HP
Dies zeigte die KF mit einer Geldspende von 500,- Euro für die Unterstützung von Asylbewerbern in Tirschenreuth. Jürgen Kundrat von der Caritas nahm die Unterstützung dankend an und sicherte die Verwendung für die ehrenamtliche Hilfe des Arbeitskreises Asyl zu.