Wallfahrt der Südbezirke „Zeige draußen, was Du drinnen glaubst“.

21. September 2016

Unter dem Motto: „Mit Kolping auf dem Weg!“
fand am Sonntag 18. Sept. bv-sued-42016 wieder eine Wallfahrt der sog. Kolping – „Südbezirke“ statt. Zu dieser Veranstaltung waren zahlreiche Mitglieder und Freunde aus den Bezirken Isar, Donau und Dingolfing des Diözesanverbandes Regensburg nach Frontenhausen gekommen.

 

Trotz des schlechten Wetters versammelten sich sehr viele Mitglieder und Freunde vor bv-suedw-2016-1dem Pfarrheim in Frontenhausen,  wo Bezirkspräses Pfarrer Thomas Diermeier die Begrüßung übernahm. Unter dem Motto „Mit Kolping auf dem Weg“ zog ein imposanter Zug durch den Markt in Richtung Marklkofen. Nach einer Statio kam der Zug  in der Pfarrkirche Marklkofen an, um den Gottesdienst zu feiern. Die Begrüßung dort oblag Bezirksvorsitzendem Martin Huber von der KF Reisbach und Ortspfarrer Präses Laumer. Der Gottesdienst, zelebriert von Bezirkspräses Diermeier in Konzelebration mit Präses Stadtpfarrer Ofenbeck (Geiselhöring), Stadtpfarrer Wölfl (Landshut) und Pfarrer Laumer, nahm zunächst die Segnung der von Christa Habeck (KF Plattling) gestifteten und gestalteten Wallfahrtskerze vor. Nach der Segnung entzündete Martin Huber die geweihte Kerze, die auch als Gastgeschenk in der Pfarrkirche in Marklkofen verblieb.

In seiner Predigt verglich Präses Diermeier die Kolpingidee mit einer Schatzkiste, in der bv-suedw-6man bis heute viel Wertvolles findet: Kolping macht Mut zur Gemeinschaft, handelt im Auftrag Jesu Christi und ist in der Kirche zu Hause. Der selige Gesellenvater ist auch heute ein nachvollziehbares Vorbild für viele Menschen. Sein Glaube und sein Gottvertrauen mündeten in ein tatkräftiges, praktiziertes Christentum. Kolping würde heute sicher gerne mit uns gehen, ihm würde unser Motto gefallen und er würde zu uns sagen:
„Zeige draußen, was Du drinnen glaubst“.

Die Fürbitten hatten große Symbolkraft: Goldmünzen, in eine am  Altar abgestellte Schatzkiste gelegt, sollten zeigen, wo unsere wahren Schätze liegen: in einem friedlichen Zuhause, in der Familie und bei Freunden. Glöckchen erinnerten daran, dass wir die Nöte und Anliegen unserer Mitmenschen wahrnehmen sollen. Ein Herz in der Schatzkiste sollte auf unser Zusammenleben mit anderen Menschen hinweisen, ein Kreuz mit Edelsteinen, wie wertvoll uns Jesus Christus und seine Botschaft sind und schließlich eine Kerze, weil wir mit diesem Licht an unsere Verstorbenen denken wollen und ihnen dankbar sind, dass sie in unserem Leben wichtig waren. Der Gottesdienst wurde musikalisch durch Orgel und Gesang des Kirchenchores umrahmt.

 Nach dem Gottesdienst gingen die Wallfahrer wieder zurück nach bv-sued-5Frontenhausen, wo Kuchen, Kaffee und eine Brotzeit zu einem geselligen Nachmittag einluden. Es wurden alte Bekanntschaften aufgefrischt und neue Freundschaften geschlossen. Eine besondere Bereicherung war die  Musikgruppe „Gauditrupp“ aus  Dingolfing, die sich in die Herzen der Teilnehmer spielte und für beste Stimmung sorgte. Ein besonderer Dank galt allen  Helfern die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben, vor allem der Kolpingsfamilie Frontenhausen für die Ausrichtung der Wallfahrt in diesem Jahr.

 

Fazit: Kolping ist und bleibt eine große Familie!