Kolping-Orientierungstag 2015 für Vorstände und Präsides

11. November 2015

 

Das Kolpingwerk – seine Mitglieder und Einrichtungen sind wichtige Stützen für Kirche und Gesellschaft. Dies zeigte der Orientierungstag, der am Samstag, 7. November 2015 für für Präsides und Vorsitzende im Kolpinghaus Regensburg stattfand.Schwerpunktthemen waren dabei Jugend- und Seniorenarbeit, aber auch Infos über die Einrichtungen des Verbandes und natürlich das aktuelle Thema Flüchtlingshilfe. Diözesanpräses Stefan Wissel konnte dazu über 40 Interessierte aus dem gesamten Bistum begrüßen, darunter auch 7 Kolping-Präsides.

 

Zunächst informierten Steffi Plötz und Anne Meyer von der Diözesanjugendleitung über Plakat-Kolpingjugend-BannerJugendarbeit im Diözesanverband. Sie stellten die Angebote auf DV-Ebene vor und freuen sich über Einladungen vor Ort. Einig war man sich, dass Jugendarbeit heute durch die vielen Alternativ-Angebote und Möglichkeiten schwieriger geworden ist, aber dennoch wichtig bleibt. Zum Erhalt der Vereinsstrukturen vor Ort ist vor allem auch die Unterstützung der Hauptamtlichen in der Pfarrei wichtig, sonst schneidet man ihnen langfristig die Lebensadern ab. Die Diözesanjugendleitung bietet den Ortsgruppen Unterstützung an wie Gruppenleiterkurse oder Gruppenstunden, aber auch viele eigene Veranstaltungen, wo man Gemeinschaft und Orientierung in einem kirchlichen Jugendverband erleben kann.

 

Sepp Sander vom Diözesanvorstand informierte dann über die Arbeit des AK Seniorenarbeit und die bereits bestehenden Angebote für diese Zielgruppe. Sie reichen von Erholungsangeboten, über Gesundheitstage, Tagen der Treue in Lambach bis hin zum diözesanen Tag der Ehejubilare und Referentenangeboten für die Pfarrei bzw. Kolpingsfamilie. Über das Projekt LeA (Lebensqualität im Alter) wurden bereits mehrere Referenten ausgebildet, die jederzeit angefordert werden können. Für die Senioren-erholung in Lambach im nächsten Jahr wurden neue Konzepte erstellt.

 

Tobias Flierl referierte dann über die Arbeit des Kolping-Bildungswerkes, das im Bistum an 14 Standorten vertreten ist. Schwerpunkte sind Hilfen für Jugendliche in der Ausbildung, aber auch Jugendsozialarbeit und Flüchtlingshilfen. Das KBW hat bereits über 100 Sprachkurse für Migranten durchgeführt und kümmert sich auch um unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, man betreibt auch Wohngruppen für junge Erwachsene mit Migrationshintergrund. Derzeit arbeiten fast 400 Hauptamtliche an den 14 Standorten für das Kolping-Bildungswerk.

 

Der Diözesanpräses informierte auch über die aktuelle Situation in den Einrichtungen desKH-Umbau-1-HP Kolpingwerkes. Im Kolping-Ferien- und Tagungshaus Lambach wurden nun nach dem Westflügel auch alle Zimmer im Nordflügel saniert. Demnächst erhält auch der Speisesaal eine neue Möblierung. Auch die notwendige Sanierung des Jugendwohnheims in Regensburg ist mittlerweile abgeschlossen, es bietet nun wieder eine „Heimat auf Zeit“ für ca. 100 Jugendliche in Ausbildung, darunter auch junge Flüchtlinge. Die Sanierung hat viel Geld gekostet, trotz aller Zuschüsse gilt es einen hohen Betrag zurückzuzahlen. Der Präses bittet weiterhin um Spenden und dankt allen bisherigen Spendern.
Der Präses dankte ausdrücklich auch allen Engagierten in den Kolpingsfamilien vor Ort, viele sind auch engagiert in der Flüchtlingshilfe durch Sportangebote, Sprachkurse und Integrationsangebote.

 

 

 

 

Abschließend stellte Diözesanvorsitzender Heinz Süss noch das Jahresprogramm 2016 vor, Abschied-Banner-4darunter wieder die Feier des Josefitages mit Ponifikalvesper und Feier im Kolpinghaus, im nächsten Jahr bereits am 18. März, weiterhin geplant sind wieder die Tage der Treue, Gesundheitstage, die Europa-Fahrt für Vorstände oder eine Schiffstour auf der Donau. Auch eine Studienreise nach Köln für Seminaristen ist wieder geplant (6.-9. Sept 2016) . Als Referent bei der Diözesanversammlung am 12. März hat Europaabgeordneter Manfred Weber zugesagt.

 

 

Zum Abschluss wies Präses Wissel darauf hin, dass Verbände heute eine Kolping-Logo-Chamwichtige Aufgabe haben als sozialer Arm der Kirche: „Wir sind gefragt, unser Mitwirken ist wichtig heute, habt Mut, sagt eure Meinung und meldet euch zu Wort!“