Kolping Pfaffenberg – junger Verein mit langer Tradition

25. April 2017

KF Pfaffenberg
Die Kolpingsfamilie hat eine über 65jährige Tradition am Ort und ist dabei jung und attraktiv geblieben. Sie erfreut sich nach wie vor eines guten Zuspruchs und eines guten Zusammenhalts. Dies zeigte sich wieder einmal in der gut besuchten Mitgliederversammlung. Vorsitzender Robert Dollmann freute sich besonders über das Kommen des 2. Bürgermeisters Dr. Johann Kirchinger, mehrerer Marktgemeinderäte sowie des Ehrenvorsitzenden Josef Kreitmeier. Besonders hieß er Pfarrvikar Dr. Charles Nwamiro willkommen, ebenso Bezirksvorsitzenden Herbert Edenhofer sowie Verena Fisch, der später das Podium für einen Vortrag gehörte.

 

Bild: Neuaufnahmen bei der KF Pfaffenberg

 

 

 

 

Der Jahresrückblick zeugte von einem intakten und aktiven Vereinsleben innerhalb der Gruppierungen. So standen auf dem Programmzettel der Kolpingjugend – neben zahlreichen Spontanunternehmungen – die Abhaltung regelmäßiger Gruppenstunden, der Kolpingball, eine Lesenacht in der Grundschule und das Sonnwendfeuer. Ein Höhepunkt war das Hüttenwochenende in Garmisch. Ferner wurden Altkleidersammlungen durchgeführt, mehrere Gottesdienste gestaltet und ein Nikolausdienst gestellt. Die Jungen Familien erfreuen sich eines großen Zuspruchs. Unter anderem führte ein Ausflug in die Allianz-Arena, eine Familienwanderung nach Sankt Englmar, dazu kam eine Winterwanderung und das Ostereiersuchen. Neben einem Wandertag beteiligt sich die Gruppe Erwachsene regelmäßig an Vereinsunternehmungen und wahrt ansonsten die wichtige Aufgabe, die Kolpingfamilie Pfaffenberg auf den Bezirksveranstaltungen zu vertreten.

Im Anschluss wurden mit Veronika Strodka, Christian Freundorfer, der dem Verein schon seit Jahren mit Tatkraft zur Seite steht, Alexander Bauer und Andreas Wolf vier neue Mitglieder aufgenommen, so dass die Mitgliederbasis weiter gestärkt werden konnte.
In seinem nun folgenden Grußwort zeigte sich 2. Bürgermeister Kirchinger beeindruckt von den Aktivitäten im religiösen wie auch im gesellschaftlichen Bereich und würdigte die Kolping-Angebote im örtlichen Vereinsleben. Bezirksvorsitzender Edenhofer lobte ebenfalls das aktive Vereinsleben und bezeichnete es als vorbildlich im Bezirk.
Dann berichtete Verena Fisch über ihren Aufenthalt in Tansania im Rahmen des Förderprogramms „weltwärts“ der Bundesregierung und sicherte sich schnell die Aufmerksamkeit der Zuhörer. Sie zeichnete ein differenziertes Bild von dem Land im Südosten Afrikas, wobei neben den vielen positiven Eindrücken auch die Probleme – religiöse Spannungen zwischen Christen und Muslimen, das Leben an der Armutsgrenze und die schlechte Infrastruktur – herausgestellt wurden. Die Zuhörer belohnten den Vortrag mit einem kräftigen Applaus und Dollmann bedankte sich mit einem Präsent bei der Referentin.

Am Ende stand die Ehrung von Robert Rauch für dessen 40-jährige Vereinszugehörigkeit auf dem Programm. Der Vorsitzende lobte ihn als vorbildlichen „Kolpinger.“

Zum Abschluss wurde Kirchenpfleger Hans Lohmeier um eine Stellungnahme in puncto Unterstützung des geplanten Neubaus des Kolpingheims gebeten. Dieser verwies auf die laufende Prüfung aller Planungsvarianten und stellte klar, dass man deshalb zum jetzigen Zeitpunkt noch keinen Beschluss über eine Mittelzusage treffen könne.

Bild: Robert Rauch wurde für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt