Kolping Schwandorf: Spende für Hospiz in Pentling

26. Oktober 2016

sad-spende-hospiz-2016Anfang Oktober besuchten 17 Mitglieder der Kolpingfamilie Schwandorf das Johannes-Hospiz in Pentling. Das im April 2014 eröffnete Haus mit 10 Betten ist das einzige stationäre Hospiz in der Oberpfalz. Wenn Leiden nicht mehr geheilt werden können und medizinische Therapien Linderung, aber keine Genesung bieten, wird der Mensch mit seiner Vergänglichkeit konfrontiert. Lässt es die erforderliche Pflege oder medizinische  Betreuung nicht zu, den letzten Lebensabschnitt zu Hause zu erleben, ist das Hospiz eine würdige Herberge für Sterbende. Frau Sabine Sudler, Leiterin des Hospiz, erläuterte sehr eindrucksvoll die Tätigkeit im Hospiz und beantwortete ausführlich die vielen Fragen. 

Die liebevolle und individuelle Begleitung der Gäste – so werden die Bewohner genannt – steht dabei im Mittelpunkt. Neben der medizinischen Betreuung stehen die Mitarbeiter und die ehrenamtlichen Hospizbegleiter den Menschen mit ihrer Aufmerksamkeit, Zuwendung und Zeit für Gespräche zur Seite. 

Die Mitglieder der Kolpingsfamilie konnten Räume der Hospizeinrichtung, z.B. Wohnzimmer, Raum der Stille, Aufbahrungszimmer, Kapelle, Küche, Gastzimmer mit Terrasse, usw. besichtigen. Einrichtungsträger ist die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., ein Werk des evangelischen Johanniterordens. 

Die Kolpingsfamilie Schwandorf unterstützt die Arbeit mit einer Spende; Josef Fenk und Bernhard Eschenbecher überreichten an Frau Sudler für das Johannes-Hospiz einen symbolischen Spendenscheck. 

Die Besichtigung war sehr beeindruckend, das Hospiz und die Arbeit im Johannes-Hospiz verdient höchste Anerkennung.