Kolping Teublitz mit hervorragender Jugendarbeit

7. Februar 2018

Kolpingsfamilie Teublitz
Viele Pfarreien und Kolpingsfamilien klagen über schwierige Rahmen-bedingungen für die kirchliche Jugendarbeit. Nicht so in Teublitz . In sieben Kolpingjugend-Gruppen und fünf Ministranten-Gruppen treffen sich regelmäßig über 200 Kinder und Jugendliche zu Aktionen und Gruppenstunden. Dass dahinter aber harte Arbeit steckt, zeigte sich bei der letzten Gruppenleiterrunde im Pfarrheim. Von den 20 Gruppenleitern waren 15 Jugendliche zu Leiterrunde gekommen. Dabei standen zwei Großprojekte und ein spiritueller Aufbruch auf dem Programm.

 

Bild: Jugendleiterrunde in Teublitz mit Pfarrer Michael Hirmer (r.)

 

 

Oberministrant Dominik Seck bereitete die Leiterrunde vor und leitete sie. Mit einem Bezirks-Jugendtag der Kolpingsfamilien und einem Dekanats-Ministrantentag finden im Jahr 2018 gleich zwei regionale Großveranstaltungen in Teublitz satt. „Wir werden gute Gastgeber sein und perfekte Rahmenbedingungen für die Jugendlichen aus der Region bieten“, gab Dominik die Marschrichtung vor.

Am 16. Juni werden die Kolping-Bezirke Schwandorf und Industriegau zu Gast in Teublitz sein, wenn mit einem Bubbel-Soccer-Turnier ein regionaler Kolping-Tag veranstaltet wird. „Wir wollen damit die Kolping-Jugendgruppen der Region vernetzen“, erklärt Jugendleiter Matthias Zankl die Aktion. Gemeinsam mit Vertretern des Diözesanverbandes findet am 3. Mai ein Vorbereitungstreffen zum Kolping-Tag statt. Die Ministranten des Dekanats Schwandorf treffen sich am 29. September in Teublitz. Ein großer Gottesdienst soll gemeinsam gefeiert und ein „Spiel ohne Grenzen“ danach stattfinden. Die neue Oberministrantin Tina Emmert wird schwerpunktmäßig für Teublitz den Dekanats-Tag vorbereiten.

Intensiv wurde über die neue Ministranten-App beraten. Matthias Kalb, der die Kolpinggruppe Projekt M leitet, stellte den Ministrantenplan 4.0 vor, mit dem sich die Ministranten via App selbst einteilen können. Die Gruppenleiter zeigten sich begeistert von der Möglichkeit, die in diesem Jahr für Teublitz eingeführt werden soll. Um das Problem „Internet für das Pfarrheim“ wird sich eine Technik-Gruppe mit Matthias Kalb, Stefan Weiß, Dominik Bleicher und Michael Emmert kümmern. Pfarrer Hirmer zeigte sich aufgeschlossen für dieses Projekt.

Neben den Planungen stand auch eine spirituelle Neuerung auf der Tagesordnung. Das Gebet soll in den Kinder- und Jugendgruppen der Ministranten und der Kolpingjugend vertieft werden. Vor jeder Gruppenstunde sollen die Gruppenleiter die Kinder und Jugendlichen zu einem Kurz-Rosenkranz einladen. Das alte christliche Gebet meditiert das Leben Jesu. Mit einem Vaterunser und fünf Ave-Maria, die Geheimnisse des Lebens Jesu beschreiben, soll zu Beginn einer Gruppenstunde auf den verwiesen werden, welcher der Grund christlicher Jugendarbeit ist, nämlich Gott selbst. Höhepunkt des spirituellen Programms soll 2020 eine Pilgerfahrt der Jugend ins Heilige Land sein, die Pfarrer Hirmer zum Abschluss der Leiterrunde in groben Zügen vorstellte.