Kolping Teublitz – wie Jugendarbeit gelingen kann

29. April 2016

Die Erfolgsgeschichte der Kolpingjugend Teublitz dauert nun schon über elf Jahre an. Bei einer gemeinsamen Sitzung der Jugendleiter mit den Vorsitzenden der Kolpingsfamilie und dem Pfarrer, wurde nur Bilanz gezogen und in die Zukunft geblickt. Derzeit gibt es unter dem Dach der Kolpingjugend Teublitz sechs Jugendgruppen, in der sich an die 70 Jugendliche im Alter von 13 bis 27 Jahre regelmäßig treffen. Geleitet werden die Gruppen von acht Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter.

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Bild: die Gruppenleiter der Kolpingjugend mit Präses Pfarrer Michael Hirmer

 

 

„Gerade in den letzten drei Jahren hat die Kolpingjugend wieder einen Aufschwung erhalten.“, lobte Kolpingvoristzender Manfred Dechant die Jugendlichen, „In dieser Zeit konnten wir vier neue Jugendgruppen gründen.“ Eine besondere Gruppe stellt dabei das „Projekt M“ dar. Hier haben sich junge Burschen organisiert, die innerhalt eines Jahres zu einer großen Stütze auch für die Pfarrgemeinde Herz Jesu Teublitz geworden ist. „Wir sind immer da, wenn es gilt mit anzupacken.“, erklärt Matthias Kalb, der das „Projekt M“ leitet.

Die Jugendarbeit unter dem Dach von Kolping ist in Teublitz deshalb so erfolgreich, weil Kolpingvorstandschaft und Pfarrer Michael Hirmer den jungen Leuten ein besonderes Augenmerk schenken. „Wir unterstützen euch, wo es nur geht.“, verspricht Kolpingvorsitzende Tanja Emmert.

Bei der letzten Gruppenleiterrunde galt es vor allem in die Zukunft zu blicken. Die Fortbildung der Gruppenleiter war ein großes Thema. Pfarrer Hirmer berichtete, dass er immer wieder verschiedene Angebote für Leiterkurse an die Gruppenleiter weiter geben: „Zu Beginn der Fastenzeit soll es ein festes Gruppenleiterwochenende geben, bei dem verstärkt auch die aktiven Gruppenleiter fortgebildet werden sollen.“ Dabei denkt Hirmer, der auch Präses der Kolpingsfamilie ist, nicht nur an die pädagogische und praktische Ausbildung, sondern auch an die spirituelle Herzensbildung der Jugendlichen. „Für unsere Jugendgruppe gehört diese schon mit dazu.“, erläutert Gruppenleiterin Marlene Unger und verweist u.a. auf die Andacht an Gründonnerstag, die ein besonderes spirituelles Erlebnis für die Jugendlichen war. Dominik Seck weiß darauf hin, dass die Jugendkasse dank eines Zuschusses der Kolpingsfamilie wieder gut gefüllt ist.

Gemeinsam wurden Ideen für die Zukunft gesponnen. Mit dabei sein wird die Kolpingjugend wieder bei der Stadt-Rallye am 17. Juli mit anschließendem Gottesdienst und Sommerfest. Der Vorschlag von Tanja Emmert, ein Bubble-Soccer-Turnier zu organisieren, fand großes Interesse. „Der wird bestimmt saulustig!“, freuten sich Lisa Schreiber und Michael Wittmann, welche die erst kürzlich neu gegründete Gruppe für die Firmlinge leiten. Für die Pfingstferien 2017 wird auch eine Zweitagesfahrt nach Rust geplant, an der alle Kolpingjugendlichen teilnehmen können.

In die Infrastruktur der Kolpingjugend will die Pfarrgemeinde Herz Jesu investieren. Es soll ein neuer Jugendraum im Dachgeschoss entstehen. „Eine Teeküche, in der ihr treffen könnt. Eine offener Treff, der einfach euer Raum sein soll.“, erklärt der Pfarrer. Hier sollen auch die Materialen für die Gruppenstunden untergebracht werden und Ablagemöglichkeiten für jede Ministranten- und Kolpingjugendgruppe entstehen.

„Mich erinnert das an meine eigene Jugend.“, freut sich Pfarrer Michael Hirmer, der selbst sogar Diözesanjugendleiter des Kolpingwerkes war, „ohne eine aktive Kolpingjugend wäre mein Berufungsweg nicht denkbar gewesen. Ich hoffe, dass auch diese jungen Menschen durch Kolping im Glauben wachsen können.“