Kolping Viechtach: 50 Jahre engagierte Nikolaus-Dienste

8. Dezember 2017

KF Viechtach
Nachdem im Jahr 1966 auf Initiative des damaligen Bürgermeisters und Kolpingbruders Josef Niedermayer in einer Gemeinschaftsaktion von Stadt, Reitverein und Kolpingsfamilie erstmals in Viechtach eine organisierte Nikolausaktion durchgeführt wurde, fand diese im darauf folgenden Jahr 1967, also vor 50 Jahren, in alleiniger Verantwortung der Kolpingsfamilie statt.

Bild: zwei Nikolauspaare im Kolpingzimmer vor dem Auszug zu den Haus-Besuchen

 

Unter Leitung des damaligen Präses Alfons Ofenbeck (ein Onkel des heutigen Bezirkspräses Josef Ofenbeck) entwickelte sich diese Aktion schon bald zu einem festen Bestandteil christlichen Brauchtums in der Vorweihnachtszeit in Viechtach. Schon in den Anfangsjahren waren es jeweils 70 – 80 Familien, die am 05. und 06. Dezember besucht wurden. Als sich dann die Aktion auf eingemeindete und umliegende Ortsteile erweiterte, waren es bis zu 150 Familien mit über 300 Kindern, die sich an den beiden Tagen über den Besuch der Kolping-Nikoläuse freuten. Heuer waren (nach einer Aussendungsandacht in der Pfarrkirche) am fünften Dezember sieben und am sechsten nochmals vier Paare zu 110 Familien unterwegs. Mit den Nikolauspaaren mit jeweils einem Fahrer und dem Hilfspersonal waren an einem Einsatztag wieder bis zu 30 Kolping-Leute im ehrenamtlichen Einsatz.

 

Der Erlös der Aktion wird jeweils dem Spendentopf der Viechtacher Kolpingsfamilie zugeführt. Vielfach wurden die heutigen Eltern schon als Kinder von früheren Nikolausgenerationen der Kolpingsfamilie besucht. Der Heilige Bischof aus Myra ist heute natürlich eine uneingeschränkt positive und schenkende Figur, es kann aber auch noch beobachtet werden, dass nach dem Besuch des Heiligen so mancher „Diezl“ auf Nimmerwiedersehn im dunklen Sack des Krampus verschwindet……