Kolpingsfamilie Amberg startet Programmjahr auf dem Mariahilf-Berg

19. Januar 2016

Die KF startete 2016 mit einem Besuch auf den Maria-Hilf-Berg mit der Besichtigung der Krippe in der Bergkirche, welche alle Jahre vom Advent bis zum Osterfest verschiedene biblische Szenen darstellt. Vorsitzender Herbert Eckl und Michael Koller konnten zahlreiche Mitglieder sowie Gäste willkommen heißen.Herr Herdegen und Margarethe Strobl vom Krippenbauverein referierten über die Geschichte der Bergkrippe.

 
Als der Franziskanerorden 1832 wieder ihr Hospiz auf dem Berg bezogen, wurde Jahr für Jahr die Krippe aufgebaut. 1849 kam ein Mann nach Amberg, der zu dem Krippenbauer der Stadt werden sollte. Der Schneider und Mesner Frater Vinzenz Hafner wirkte von 1849 bis 1885 im Hospiz. Mit künstlerischem Geschick modellierte er die Figuren und schuf Gussformen. Insgesamt schuf Hafner um die 250 Figuren und war damit der Wegbereiter der Krippenbewegung im Stadtgebiet. Er starb 1895 in Landshut. 24 Jahre lang sorgte Bruder Balthasar für die Krippe in der Bergkirche. Danach übernahm bis 2001 Bruder Paul die Gestaltung. Auf Bitte von Pater Gregor wurde die Krippe danach vom Krippenverein Amberg betreut, der sich nun seit Jahren um den Aufbau und die Umgestaltung kümmert. Rund 150 Figuren existieren.
Im Turm der Bergkirche ist heute das Lager der Krippenfiguren in Schauschränken untergebracht. Mit einem Beisammensein in der Berggaststätte endete der Besuch auf dem Maria-Hilf-Berg.