Kolpingwerk Slowenien: Anton Fijauz verstorben

30. April 2012

Anton Fijauz Am 23. April verstarb überraschend das Ehrenmitglieder des Kolpingwerkes Slowenien Anton Fijauz von der Kolpingsfamilie Kamnica bei Maribor. Anton war seit Wiedergründung des Kolpingwerkes in Slowenien nach der politischen Wende die treibende Kraft beim Neuaufbau und der Motor der Kolpingbewegung in Slowenien. 

Er kümmerte sich um Neugründungen von Kolpingsfamilien, um Hilfstransporte, er organisierte und machte, er stellte Verbindungen her und motivierte immer wieder. Nach dem Krieg und unter dem Tito-Regime im ehemaligen Jugoslawien gab es die Kolpingbewegung in Slowenien praktisch nicht mehr. Durch den Neubeginn nach der Wende wurde Kolping – auch Dank der Unterstützung aus dem DV Regensburg – 1993 in Slowenien wiedergegründet. Mittlerweile gibt es in Slowenien wieder 46 Kolpingsfamilien – und das ist maßgeblich auch das Verdienst von Anton Fijauz.

Der Anton war einfach der Motor der Kolpingbewegung in Slowenien  und suchte dabei mmer wieder die Zusammenarbeit mit der KF Vilseck, dem BV Amberg und dem Diözesanverband Regensburg. So mancher lernte ihn auch kennen bei der ersten Europa-Fahrt des Diözesanverbandes, die nach Slowenien führte.

Wolfgang Trummer und Ludwig Haindl trafen oft mit ihm zusammen bei verschiedensten Veranstaltungen, sie vertraten den DV Regensburg auch bei der Trauerfeier in Kamnica vor einer riesengroßen Trauergemeinde.

 Lieber Anton, du bleibst unvergessen für uns, der Herrgott möge dir deinen Einsatz vergelten – ruhe in Frieden!