Kreuzweg des Bezirksverband Kelheim in Rohr

12. April 2017

 

Es ist lange Tradition dass sich die Mitglieder der Kolpingsfamilien des Kolpingwerkes Bezirksverbandes Kelheim in den Nachmittagsstunden des Palmsonntages treffen um miteinander gemeinsam  den Kreuzweg zu beten. Diese Jahr waren die Kolpingschwestern und Kolpingbrüder zur Einstimmung auf die Kar- und Ostertage zum Bezirkskreuzweg nach Rohr eingeladen.

 

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Kreuzweg des BV Kelheim in Rohr

 

 

Unter den über 100 Gläubigen waren auch Diözesanvorsitzender Sepp Sander und Bezirkspräses Pfarrer Wolfgang Stowasser aus Altmannstein. Vor der Klosterkirche traf man sich um den Kreuzweg zu beten. Pater Fabian der Präses der Kolpingsfamilie Rohr und Edith Bigl und weitere Rohrer Kolpingmitglieder hatten den Kreuzweg bestens vorbereitet. Man wollte den Leidensweg Jesu gehen,  den Weg durch den Tod zum Leben  für Jesus und die Menschen und man wollte  noch einmal bedenken was man beim Evangelium im Gottesdienst am Vormittag schon gehört hatte.

Verschiedene Verkehrszeichen wiesen den Weg zu den Stationen des Kreuzweges von der vorgeschriebenen Fahrtrichtung, über Abbiegen, Vorfahrtstraße, Erste Hilfe, gefährliches Gefälle, Umleitung, Sackgasse, Einordnen und Parkplatz bis  zum Verkehrszeichen das alle Streckenverbote aufhebt.

Man habe gemeinsam den Weg Jesu bis zum Kreuz und bis ins Grab betrachtet und erkannt, dass dieser Weg manchmal eng mit den menschlichen Wegen verknüpft ist, so Pater Fabian. Der Geistliche bat um Gottes Segen  für alle, für die beim Kreuzweg gebetet wurde, Gott soll sie begleiten und behüten auf den Wegen ihres Lebens, alle Tage bis in die Ewigkeit.

Im Namen der Rohrer Kolpingsfamilie wünschte er eine gesegnete Karwoche und ein gnadenreiches Osterfest. Diesen Wünschen schloss sich auch Bezirkspräses Pfarrer Stowasser an.  Am Ende des Kreuzweges dankte er nochmals der Kolpingsfamilie Rohr für die Ausrichtung des Kreuzweges und schloss diesen mit einem Gedicht von Lothar Zenetti ( Solange es Menschen gibt auf Erden ). Nach dem Kreuzweg trafen sich viele Kolpingmitglieder noch zum geselligen Beisammensein in der „Sixtinischen Kapelle“, nämlich  im Gasthaus Sixt .