Marienmonat Mai

24. Mai 2017

Marienmonat Mai
Der Mai wird in der kath. Kirche auch als „Marienmonat“ bezeichnet. Im Frühling erwacht die Natur zu neuem Leben. In diesem Monat gedenkt die Kirche besonders der Gottesmutter, denn sie ist Inbegriff des neuen Lebens, da sie den Messias geboren hat. Er hat den Tod besiegt und ist auferstanden.
Der Brauch des Marienmonats ist im Mittelalter entstanden, zuerst in Bayern und im süddeutschen Raum. Seit 1841 ist das Brauchtum bekannt, im Mai mit Maiandachten und Marienfeiern an die Gottesmutter zu denken. In katholischen Gegenden wird besonders das Rosenkranzgebet gepflegt.  Darin wird Maria um ihre Fürsprache angerufen. Sie wird jedoch nicht angebetet, da dies nur Gott allein zusteht. Früher war es auch Brauch, in der Wohnung einen „Maialtar“ aufzubauen, auf dem eine Marienfigur mit blühenden Blumen geschmückt stand.  Vielfach werden in den Kirchen Marienstatuen mit der Muttergottes als der „Rose ohne Dornen“ im Mai besonders mit Blumengebinden geschmückt.

Bild: die „Muttergottes von Fatima“, das Bild wurde unversehrt aus der im Krieg zerstörten Obermünsterkirche geborgen und steht heute in der Marienkapelle der St. Kassians-Kirche in Regensburg

 

Das „Magnificat“
Mit den Worten „Magnificat anima mea Dominum“ („Meine Seele preist den Herrn“) beginnt der sog. Lobgesang Mariens, eines der drei Cantica des Lukasevangeliums (Lk 1,46–55 EU).
Meine Seele preist die Größe des Herrn,
und mein Geist jubelt über Gott, meinem Retter.
Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.
Siehe von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
Denn der Mächtige hat Großes an mir getan,
und sein Name ist heilig.
Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht
über alle, die ihn fürchten.
Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten;
er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind;
er stürzt die Mächtigen vom Thron
und erhöht die Niedrigen.
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben
und lässt die Reichen leer ausgehn.
Er nimmt sich seines Knechtes Israel an
und denkt an sein Erbarmen,
das er unseren Vätern verheißen hat,
Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.

Auch viele Kolpingsfamilien und Bezirke pflegen seit Jahrzehnten Marienandachten im Mai.

KF Amberg
Die KF veranstaltete zur Ehren der Gottesmutter am Kirchlein Maria Schnee in Atzlricht eine Maiandacht. Wie alle Jahre hat Kolping im Marienmonat Mai öffentlich eingeladen – und der Besuch war überwältigend. Unter den Teilnehmern befanden sich auch viele Wallfahrer der DJK 2002 Amberg, welche per Radltour ankamen. Das schöne Wetter trug zur passenden Atmosphäre in Gottes freier Natur bei.
Pfarrvikar Pater Dr. Augustin Antony leitete anstelle des verstorbenen Präses Franz Meiler liturgisch die Andacht. Mit Texten und Liedern erbat man die Fürbitte Mariens sowie des Seligen Kolping. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von Regionalkantor Chordirektor Bernhard Müllers.
2. Vorsitzender Michael Koller begrüsste alle Pilger auf das Herzlichste und dankte zum Schluss namens der Vorstandschaft allen Akteuren. Ebenso konnte er Dekan und Stadtpfarrer Markus Brunner herzlich begrüßen. Danach sorgten unter der Leitung des Vorsitzenden Herbert Eckl die Mitglieder der Vorstandschaf für das leibliche Wohl mit Bratwürstl und Getränken