Neues Zentrum für das Kolping-Bildungswerk in Weiden eingeweiht

10. November 2017

 

Beschluss, Planung, Bau und Fertigstellung, alles in 2 Jahren. Zugegeben, es war kein Flughafen, aber immerhin ein modernes Zentrum für das Kolping-Bildungswerk in Weiden, das nun von Diözesanpräses Karl-Dieter Schmidt eingeweiht wurde. Die ersten Planungen begannen Ende 2015. die Baugenehmigung kam im Mai 2016, zwei Monate später war dann bereits der erste Spatenstich, im November war das Richtfest, im Sommer 2017 dann der Umzug. Und nun Anfang November 2017 die Einweihung des neuen Zentrums in der Robert-Bosch-Straße in Weiden.

Viel Engagement der Mitarbeiter machte die stellv. Aufsichtsratsvorsitzende Irmgard Schroll-Decker als Hauptgrund für die schnelle Entwicklung aus. Bei dem feierlichen Akt betonte sie: „Kolping liebt Herausforderungen und nimmt sie in Angriff.“ Diözesanpräses Karl Dieter Schmidt segnete die neuen Räumlichkeiten und die Menschen, die dort ein- und ausgehen. Hier würden vorwiegend junge Leute gebildet und gefördert, und das in einer „Atmosphäre gegenseitigen Helfens und Förderns“.

Bei der Schlüsselübergabe bezeichnete Architekt Werner Müller auch im Namen seiner Kollegen Hermann Rauh und Yannick Brunner den Bau als große Herausforderung. Eigentlich zu klein und vom Schnitt her nicht einfach sei das Grundstück gewesen. Trotzdem ging alles schneller als geplant. Und dass es besonders gut gelungen ist, davon konnten sich die Gäste überzeugen. Beeindruckt zeigten sich auch stellvertretender Landrat Albert Nickl und Bürgermeister Höher, die den Stellenwert der Bildung betonten.

Zu Beginn der Feier hatte Vorstand Christine Jäger auf die lange Tradition des Kolping-Bildungswerks in Weiden hingewiesen und auf die Anfänge und Entwicklungen zurückgeblickt. So gab‘s 1979 den ersten Lehrgang für Wirtschaftsassistenten. Die erste Dienststelle wurde 1982 in der Luitpoldstraße im Dachgeschoss eingerichtet, verbunden mit EDV- und Rhetorik-Kursen. 1997 kam eine Dienststelle in der Kettelerstraße hinzu und der Start für berufsvorbereitende Maßnahmen. Es folgten die Räumlichkeiten in der Schönwerthstraße (ehemalige Handelsschule Ruppert), eine Werkhalle in Leuchtenberg und Räume im alten Postgebäude (2011). Jäger dankte allen Partnern, vom Job-Center über Stadt und Land bis zu den Ausbildungsbetrieben. Ganz besonders hob sie die Mitarbeiter Hermann Pirkl und Josef Donhauser hervor.

Überglücklich zeigten sich die Zentrumsleiter Elisabeth Weiß und Jürgen Förster, dass die schönen Räume nun mit Leben erfüllt werden. Ihr Dank galt auch dem Künstler Günther Mauermann, der zwei Objekte beigesteuert hat. Weiß und Förster gaben schließlich einen Überblick über die angebotenen Maßnahmen, die von Berufsorientierungswochen über Umschulungs-maßnahmen und Sprachkursen bis zur Betreuung junger Flüchtlinge reichten. 50 Mitarbeiter und 30 Honorarkräfte stünden für breitgefächerte Kompetenz. Mit dem neuen Haus sei man attraktiv für die Zukunft aufgestellt.