Pfarrzentrum in Peru fertiggestellt

6. Juli 2012

Der 2008 von Kolping Regensburg begonnene Bau eines Peru-Bild-akt
Pfarr- und Sozialzentrums am Stadtrand von Lima-Peru ist fertiggestellt.

Bereits 2006 lernten Diözesanpräses Harald Scharf und Diözesansekretär Ludwig Haindl den peruanischen Padre Felipe Hierro kennen, der sich auf Einladung von Bischof Gerhard Ludwig Müller anlässlich des Papstbesuches in Regensburg aufhielt. Dabei berichtete er von der Gründung einer neuen Pfarrei, mitten in einer Favela am Stadtrand von Lima.
Bei diesem Gespräch reifte der Plan, im Rahmen eines Workcamp-Einsatzes
dieses Projekt zu unterstützen mit dem Bau eines Pfarr- und Sozialzentrums .

Im Januar 2008 war es dann tatsächlich soweit: eine 13köpfige Gruppe aus
Regensburg machte sich auf ins ehemalige Reich der Inkas, um mit dem Bau des
Zentrums am Rande der Haupstadt von Peru zu beginnen. Die Regensburger Gruppe, hauptsächlich Mitarbeiter des Kolping-Bildungswerkes und gestandene Handwerker unter Leitung von Diözesansekretär Ludwig Haindl, begann damals mit dem Bau des Zentrums und brachte gleichzeitig privat gesammelte Spenden mit. Fast drei Wochen wurde von morgens bis abends fleißig gearbeitet. In dieser Zeit konnten die Fundamente ausgegraben und Grundmauern gebaut werden.

Die Regensburger kümmerten sich dann nach ihrer Rückkehr  um eine Anschlussfinanzierung über das kirchliche Hilfswerk Adveniat. Damit konnte der Rohbau fertiggestellt werden. Nun fehlte fehlte immer noch Geld v.a. für die Installationen und den Außenputz. Obwohl sich bereits jetzt regelmäßig Kinder-, Jugend- und Erwachsenen-Gruppen im Rohbau des Pfarr- und Sozialzentrums  treffen. Auch eine Kolpingsfamilie hat sich mittlerweile dort gegründet. Die neue gegründete Pfarrei “Christo de Pachacmilla“ ist der einzige kirchliche und soziale Mittelpunkt inmitten einer riesigen Armensiedlung in einer wüstenartigen Umgebung am Rande der peruanischen Hauptstadt Lima.

Anfang des letzten Jahres 2012 erreichte dann  ein Bittbrief das Kolping-Diözesanbüro. Auf Bitten des Kolpingwerkes war dann der damalige Diözesanbischof Gerhard Ludwig sofort bereit das Projekt mit zu unterstützen, auch der  Kolping Diözesanverband Regensburg leistete einen weiteren Beitrag (Spenden hierfür kamen u.a. auch von der KF Kösching, der KF Leonberg, sowie aus Erlösen der Kleidersammlungen).
Das Pfarrzentrum wurde im Herbst 2012 fertiggestellt und seiner Bestimmung übergeben.