"Schauplatz Kolping" beeindruckte Mitglieder und Gäste

23. Juli 2013

BV Regensburg3-13Musik, Gardekostüme, Ausstellungstände und die Farbe orange prägten am Samstag, 20. Juli das Kolpinghaus in Regensburg.  Zum 200. Geburtstag des Gesellenvaters präsentierte der Kolping-Bezirksverband Regensburg auf 5 Stockwerken eine „Leistungsschau“ des Verbandes. Vorausgegangen war eine fast zweijährige Vorbereitungsphase, wie stellv. Bezirksvorsitzender Markus Neft bei der Begrüßung feststellte. „Aber das Team und der gesamte Bezirksverband haben gut mitgezogen und nur so war dieser Tag möglich!“ Auch Bezirksvorsitzender Herbert Lorenz  und
Bezirkspräses Siegi Schweiger freuten sich sichtlich über den gelungenen Kolping-Tag.
(Bild rechts: das Vorbereitungsteam bei einer Bezirksversammlung im Vorfeld der Veranstaltung)
Den Auftakt bildete eine Podiumsdiskussion mit Generalvikar Prälat Michael Fuchs, Franz Greipl, stellv. HWK-Präsident, Hans Fischl, Betriebsratsvorsitzender bei Continental und Martin Seitel, GF des Kolpinghauses Regensburg. Deutlich wurde, dass Kolping als Verband auch nach 150 Jahren lebendig geblieben ist und hineinwirkt in Kirche und Gesellschaft. Ob vor Ort über seine Mitglieder und Kolpingsfamilien, in verschiedensten Gremien und Arbeitskreisen oder über die Einrichtungen des Verbandes, wie das Lehrlingswohnheim, die Kolping-Bildungswerke oder das Kolping-Familienferienwerk.
„Ich selber wurde durch die örtliche Kolpingsfamilie in Schwarzach mitgeprägt und freue mich über die aktive Mitwirkung der Kolpingsfamilien in den Pfarreien der Diözese. Kolpingleute fühlen sich wohl in der Kirche!“, so Generalvikar Michael Fuchs. Für Hans Fischl vom Continentalwerk in Regensburg ist wichtig, dass der Gesellenvater schon damals den ganzen Menschen sah in all seinen Beziehungen. „Auch der arbeitende Mensch heute muss ganzheitlich gesehen werden und diese Sichtweise respektiert auch zunehmend die Wirtschaft!“ Für Franz Greipl ist Bildung gerade heute ein zentrales Thema, das hat Kolping schon vor 150 Jahren erkannt. Martin Seitel wies darauf hin, dass das Kolping-Lehrlingswohnheim heute wichtiger denn je ist mit dem Grundgedanken „Heimat geben in der Fremde!“
Im Anschluss an das Podium konnten sich Mitglieder und Besucher einen Überblick verschaffen über das breite Spektrum der Kolpingaktivitäten im Bezirksverband und auf allen Ebenen des Verbandes. Das Kolping-Kampagnenmobil aus Köln lockte dabei die Besucher vom Neupfarrplatz zum Kolpinghaus. Vom Erdgeschoss bis zum fünften Stock waren die Räume des Kolpinghauses belegt, wo sich Kolpingsfamilien, Einrichtunges des Verbandes aber auch die Handwerkskammer oder die Fa. Wittmann aus Geisenhausen präsentierten.  Der Kolping-Spielmannszug Oberviechtach untermalte den Schauplatz musikalisch. Auch die Kolping-Faschingsgesellschaft Lusticania präsentierte sich mit der Garde und auch die Regensburger OB-Kandidaten Christian Schlegl und Joachim Wolbergs machten natürlich ihre Aufwartung beim „Schauplatz Kolping“.
Alles in allem eine großartig gelungene Veranstaltung an einem Tag voller Sonnenschein. Gespräche, Erfahrungsaustausch und manche Begegnung mit Freunden, Besuchern und Gästen waren dabei selbstverständlich und prägten die heitere Atmosphäre des Tages. Der BV Regensburg präsentierte sich als schlagkräftige Einheit und als Gemeinschaft, die zusammenhält. Die zweijährige Vorbereitung erforderte einen gewaltigen Einsatz an Zeit und Planungsaufwand. Aber letztendlich hat es sich gelohnt. Der „Schauplatz Kolping“ des Berirksverbandes Regensburg war eine gute Selbstvergewisserung für einen lebendigen Verband, für seine Mitglieder und eine Präsentation nach außen für viele Gäste: „Ich hab gar nicht gewusst, was Kolping alles macht und wie groß der Verband ist mit seinen verschiedenen Einrichtungen!“ so ein erstaunter Besucher am Ende.