Strahlender Sonnenschein bei der Adventsfahrt nach Bamberg

13. Dezember 2016

Die traditionelle Adventsfahrt des Diözesanverbandes ging in diesem Jahr

Kolping-Adventsfahrt nach Bamberg 2016

nach  Bamberg. Just in den Bischofssitz, der vor über 1000 Jahren von Regensburg aus gegründet wurde. Im Jahr 1007 setzte sich nämlich auf einem Reichstag in Frankfurt  König Heinrich  durch und gründete das Bistum Bamberg, das aus Landesteilen der schon bestehenden Bistümer  Würzburg und Eichstätt hervorging. Der spätere Kaiser Heinrich II. (geb. um 973) stammt bekanntlich aus dem Raum Regensburg (möglicherweise wurde er in Bad Abbach geboren) und ist der einzige deutsche Kaiser, der heiliggesprochen wurde, ebenso wie seine Gemahlin Kunigunde. Heinrich wurde u.a. vom heiligen Bischof Wolfgang von Regensburg erzogen, war zunächst als Heinrich IV. bayerischer Herzog, später König des ostfränkischen Reiches und wurde dann sogar als Heinrich II. Kaiser des Heiligen Römischen Reichs. Mit seiner Gemahlin Kunigunde liegt er im Dom zu Bamberg begraben. Die Neugründung des Bistums sollte sich besonders der Slawenmission widmen, aber auch ein Vermächtnis des kinderlosen Herrscherpaares sein.

Die 43 Teilnehmer der Kolping-Advents-Fahrt erlebten bei herrlichem Sonnenschein in

Das Bamberger Rathaus

zwei Gruppen zunächst jeweils ausführliche und interessante Führungen durch das Zentrum der Weltkulturerbestadt. Buchstäblicher Höhepunkt war dabei natürlich der romanische Dom, geweiht den Patronen St. Peter und St. Georg (sie sollten eine Verbindung zwischen der westlichen und östlichen Kirche symbolisieren).  Der Dom beherbergt die Figur des berühmten Bamberger Reiters, das Grab des heiliggesprochenen Kaiserpaars Heinrich und Kunigunde sowie das einzige Papstgrab nördlich der Alpen.  Malerisch schmiegen sich die alten Fischerhäuser des Stadtviertels „Klein-Venedigs“ an die Regnitz, ebenso passierte man natürlich die Schlenkerla-Brauerei  und  schließlich das berühmte Bamberger Rathaus mitten auf einer Flussinsel, belagert von Touristenscharen aus aller Herren Länder.

 

Nach einem deftigen Mittagessen mit Schwarzbier  im urigen Klosterbräu

Der berühmte „Bamberger Reiter“ im Dom St. Petrus und St. Georg

konnte man auf dem Adventsmarkt noch Süßigkeiten naschen, bevor man abschließend gemeinsam den Gottesdienst mit Diözesanpräses Stefan Wissel in der Maria-Ward-Kirche den Ausflug in der Frankenmetropole abschloss. Besonderer Dank gilt Reisebegleiterin und Kolpingschwester Regina Burgis von der KF Bamberg, die sich bestens um die Regensburger kümmerte. Ergänzende Informationen gabs von Reiseleiter Ludwig Haindl und Kolpingsohn Reinhold Paar aus Donaustauf, der einige Jahre in Bamberg arbeitete und seither gute Freundschaften mit den Bambergern pflegt. Stilecht gabs bereits bei der Hinfahrt Bamberger Hörnla, Reinhold Paar spendierte am Ende noch für alle jeweils ein Original Bamberger Seel-Gebäck und Gertraud Süss bewirtete die adventliche Kolping-Gemeinschaft mit heißem Glühwein. „Allmächt na,..mehr geht afach ned!“