Tagung der Bezirksleitungen in Immenreuth

15. November 2012

Neue Angebote und Termine für das Kolpingjahr 2013
Die Bezirksvorstände des Kolpingwerkes im Bistum Regensburg trafen sich Anfang November in Immenreuth. Bereits am Freitag-Abend stellte sich der neue Diözesanpräses Stefan Wissel nochmals den Delegierten vor. Er wies auf die neuen Angebote hin wie die „Oasentage“ (10.-12. Dez.)  im Advent im Ferienhaus Lambach, auf das Treffen für Kolping-Präsides am 16. Februar 2013 im Kolpinghaus Regensburg und auf das Treffen für KF-Vorsitzende am 26. Oktober 2013 ebenfalls  im Kolpinghaus Regensburg hin.  Der neue Diözesanpräses hat den Verband mit seinen Einrichtungen bereits gut kennengelernt und will nun schnell etwas bewegen gemäß dem Kolping-Wort: „Es ist keine Zeit zum Zuschauen, es ist Zeit zum Handeln!“ Für die Kirche und für Pfarrgemeinden sei ein intakter und funktionierender Katholischer Verband ein Gewinn: „Eine gute Kolpingsfamilie gibt einer Pfarrei ein Gesicht!“

Diözesanvorsitzender Heinz Süss berichtete dann von der Bundesversammlung in Fulda. Mit Josef Holtkotte wurde dort ein neuer Bundespräses gewählt. Verabschiedet wurde eine neue Bundessatzung und ein neues Ortsstatut für die Kolpingsfamilien.

Der Landesverband plant für das Wahljahr 2013 eine Aktion mit dem Titel: „Wähl-Bar“. Es werden Materialien und Hilfen zur Verfügung gestellt für die Landtagswahl in Bayern. Am 3. Oktober 2014 ist dann eine große Landeswallfahrt nach Altötting geplant.

Zum Jubiläum „200. Geburtstag Kolpings“ im kommenden Jahr ist u.a. ein Festakt in Regensburg geplant (4. Mai) sowie eine Fahrt zum Kolping-Musical nach Wuppertal (31. August). Das ganze Jahr steht unter dem Motto: „Kolping – eine Geschichte mit Zukunft!“
Wieder stattfinden wird der diözesane  „Tag der Ehejubilare“ (12. Mai 2013), die Europa-Fahrt für Vorstände (Ziel: Innsbruck, 28.-30. Juni) und die Kolping-Schiffstour (28. Sept), ebenso die „Tage der Treue“ in Lambach (8.-11. April) und erstmals „Gesundheitstage“  unter dem Motto:  Fit bleiben mit Körper, Geist und Seele!“ (11.-14. Nov. in Lambach).

Neue Plakataktion des Diözesanverbandes
Am Samstag stellte dann Diözesansekretär Ludwig Haindl eine neue Plakatserie des Diözesanverbandes vor. Die Plakate in den Formaten  A2, A3 und A4 wurden kostenlos verteilt und können auch im Diözesanbüro bestellt werden. Unter dem Stichwort „Jetzt red I“ konnten dann die Delegierten Anregungen und Ideen austauschen mit dem Diözesanvorstand.

Besuch bei der Kolping-Berufshilfe in Tirschenreuth
Am Samstag-Nachmittag wurde dann die nahegelegene Kolping-Berufshilfe in Tirschenreuth besucht. Geschäftsführer Johannes Saalfrank stellte sich den ganzen Nachmittag zur Verfügung und erklärte den Delegierten Aufgabe und Intention der Einrichtung, die sich vor allem um Jugendliche und schwervermittelbare Arbeitnehmer kümmert.
Hinweis: Die Kolping-Berufshilfe sucht nach Betrieben, die Aufträge im Bereich
Montage und Qualitätssicherung vergeben können. Firmen, die hier Bedarf haben, können sich bei
Johannes Saalfrank, Kolping-Berufshilfe in Tirschenreuth melden (Tel: 09631-60220)

Neue Bundessatzung und neues Ortsstatut
Am Sonntag erklärte dann Sepp Sander die Änderungen in der neuen Bundessatzung und das neue Ortsstatut, das im kommenden Jahr veröffentlicht wird und von allen Kolpingsfamilien dann beschlossen und übernommen werden soll. Nähere Informationen dazu werden in der Zeitschrift „Idee und Tat“ veröffentlicht.

„SoKo“ – Sozialkompetenz für Kolpingmitglieder

Diözesanpräses Wissel stellte abschließend das soziale Engagement des Verbandes in den Mittelpunkt. Unter dem Kürzel „SoKo“ (Kolping-Sozial-Kompetenz“) will er verstärkt darauf hinwirken, dass der Verband und seine Mitglieder auf die sozialen Probleme und Anliegen in der Gesellschaft eingehen können. Kolpingmitglieder sollen sich hier Kompetenzen und Fachwissen aneignen, um vor Ort Hilfestellung leisten zu können. Mit seinen Einrichtungen Kolping-Bildungswerk, Kolping-Berufshilfe oder dem Lehrlingswohnheim in Regensburg ist der Verband zwar schon gut aufgestellt, die „Nöte der Zeit“ erfordern jedoch weitere Angebote und Hilfestellungen vor Ort. Wichtig ist hierbei v.a. eine gute Vernetzung mit den bestehenden Hilfsangeboten und Einrichtungen in Kirche und Gesellschaft.