KF Vilseck eröffnet Kleiderkammer für Bedürftige

4. Dezember 2015

Die Kolpingsfamilie macht nach der Einführung von Deutschkursen einen weiteren Schritt in Sachen Flüchtlingshilfe. Der Verein richtete im ehemaligen Gemeindehaus in Schlicht die erste Kleiderkammer im Bereich der Stadt Vilseck ein. „Die Räumlichkeiten hat uns die Stadt kostenlos überlassen“, freut sich Gebhardt.

Kleiderkammer

Bild: Erich Gebhardt (2.v.r. mit Kind) mit Frau Magdalena bei der Eröffnung der Kleiderkammer in Schlicht. Mitte Bürgermeister Hans-Martin Schertl und Stadtpfarrer Johannes Kiefmann inmitten der ehrenamtlichen Helferinnen

 

Bei der Eröffnung bedankte sich Bürgermeister Schertl bei der Kolpingsfamilie und bei Initiator Erich Gebhardt für das Engagement zum Wohle Bedürftiger. Inzwischen wurden 17 Helferinnen gefunden, die Annahme und Verkauf der Kleidung regeln. Der Zuspruch ist riesig, sowohl seitens der Spender als auch der Interessenten. Die Kleidungsstücke werden zum Preis von einem Euro abgegeben. Insbesondere die in Vilseck untergebrachten Flüchtlinge nehmen das Angebot gern an. Geöffnet ist die Kammer donnerstags von 16.00- 19.00 Uhr. Von 17.30 bis 19 Uhr wird Kleidung angenommen. Erich Gebhardt bedankte sich bei Bürgermeister Hans-Martin Schertl für die Überlassung der Räume. Stadtpfarrer Johannes Kiefmann segnete die Einrichtung und bedankte sich bei der Kolpingsfamilie für die Initiative zum Wohle der Flüchtlinge und anderer Bedürftiger.

 

Ein großer Hilfstransport kam schon vor der Eröffnung. Die Organisationen „Kolumbusritter“ und „Sergeant-Morales-Club“ hatten von US-Militärangehörigen Kleidung gesammelt. Jim Federline und Byron Fastnacht brachten die Sachen nach Schlicht. Es waren 180 Kartons mit Kleidung, Spielzeug und Kinderfahrzeugen.