Author Archives: Haindl

  1. Corona-Pandemie: Bericht aus der Kabinettssitzung

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    Infektionslage weiter sehr angespannt /
    FFP2-Maskenpflicht im ÖPNV und im Einzelhandel ab 18. Januar

    Die Infektionslage aufgrund der Corona-Pandemie ist in Bayern und Deutschland weiter sehr angespannt. Die bislang ergriffenen Maßnahmen haben leider noch nicht zu dem erhofften spürbaren und nachhaltigen Rückgang der Infektionszahlen geführt. Ziel ist, eine Sieben-TagesInzidenz von unter 50 Fällen pro 100.000 Einwohner zu erreichen. Erst ab diesem Inzidenzwert ist eine sichere Nachverfolgung von Infektionswegen gewährleistet. Aktuell besonders besorgniserregend ist das Auftreten stark ansteckender Virusmutationen in einigen Ländern, deren Eintrag und Verbreitung in Bayern und Deutschland vermieden werden muss.
    Mit Blick auf die weiterhin sehr hohe Infektionsdynamik und zur stärkeren Eindämmung des Infektionsgeschehens hat der Ministerrat daher heute eine Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske im Öffentlichen Personennahverkehr und im Einzelhandel ab Montag, den 18. Januar 2021, beschlossen.

    gez.
    Carolin Mayr
    Pressesprecherin der Staatskanzlei und stellvertretende Pressesprecherin der Staatsregierung

  2. Worte zu Weihnachten 2020

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    Folgender Text hat mich in der Vorbereitung auf Weihnachten begleitet. Er ist dem Kolping Musical „Kolping’s Traum“ entnommen. „Steht auf und gebt der Welt ein Lebenszeichen in jedem von euch brennt dasselbe Licht. Noch ist es dunkel, doch die Nacht wird weichen. Schenkt der Welt ein menschliches Gesicht.“

    An Weihnachten ist es klar. Gott wird in Bethlehem Mensch, er wird einer von uns. Er sucht die Begegnung mit uns Menschen. Er trifft sich mit uns auf Augenhöhe.
    Das ist das Geheimnis der Heiligen Nacht: Gott schenkt der Welt ein menschliches Gesicht. Sein menschliches Gesicht blickt uns an und sagt:
    »Du bist einzigartig und wertvoll. So wie du bist, bist du gut.«
    Auch jeden von uns spricht Gott an und deswegen sind wir aufgefordert, mit unserem Reden, Wirken und Handeln seine Botschaft vom Frieden zu den Menschen tragen.

    Ein schönes Zeichen ist jedes Jahr, wenn das Friedenslicht von Bethlehem in unsere Pfarreien hineingetragen wird. Möge ganz besonders dieses Jahr dieses Licht, die Botschaft von der Krippe unsere Herzen erwärmen, damit diese Botschaft gehört und an Menschen weitergegeben wird, die einsam und allein sind. Helfen wir mit, unserer Welt ein menschliches Gesicht zu geben.

    Von ganzem Herzen wünsche ich euch allen ein gesegnetes, gnadenreiches Weihnachtsfest. Gleichzeitig wünsche ich allen ein normales von Gott gesegnetes neues Jahr 2021, verbunden mit dem Wunsch, dass wir uns alle im neuen Jahr gesund und munter bei vielen Veranstaltungen wiedersehen.

    Präses Karl-Dieter Schmidt

  3. Kolping-Gedenktag in Waldsassen

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    KF Waldsassen
    Die Feier des Gedenktages konnte wegen Corona in diesem Jahr nicht wie gewohnt im kath. Jugendheim stattfinden. Die Feierstunde wurde unmittelbar nach dem Gottesdienst in verkürzter Form in der Basilika abgehalten.
    Diözesanpräses Karl-Dieter Schmidt konnte zusammen mit Stadtpfarrer Dr. Thomas Vogl zahlreiche Kolpingmitglieder zur ersten Messfeier im neuen Kirchenjahr begrüßen. In seiner Predigt ging Schmidt auf das Markus-Evangelium ein, in dessen Gleichnis ein Mann auf Reisen ging und zu seinem Türhüter und den Knechten für die Zeit seiner Abwesenheit befahl „Seid wachsam!“ Diese Achtsamkeit werde gerade in der Corona-Pandemie zur täglichen Herausforderung. „Wir sind aufgefordert gerade jetzt besonders wachsam zu sein und uns gegenseitig zu helfen“
    Er selbst habe in den Favelas Brasiliens erlebt, wie wichtig die Unterstützung in den ärmeren Regionen der Südhalbkugel für die von der Hand in den Mund lebenden Menschen sei, so der Diözesanpräses. Diese Regionen seien von der Pandemie besonders hart betroffen. Das Kolpingwerk habe dabei schon wertvolle Arbeit beispielsweise in der Berufsausbildung geleistet. „Hierzu brauchen wir auch weiterhin ihre Mithilfe“ appellierte Schmidt.
    Der Diözesanpräses bat auch darum, die Petition zur Heiligsprechung Kolpings zu unterstützen, die bei der Wallfahrt im Jahr 2022 an Papst Franziskus übergeben werden soll. In den Fürbitten wurde auch der im laufenden Jahr verstorbenen Kolpingmitglieder namentlich gedacht. Mit einem Kolpinglied endete die gemeinsame Eucharistiefeier.

  4. Bezirk Fichtelgau: Strohsterne als Zeichen der Dankbarkeit

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    Bezirksverband Fichtelgau
    Mit gleichzeitig zwei Aktionen möchte der Bezirk Fichtelgau ein Zeichen der Solidarität und Dankbarkeit setzen.
    Am 5.12.2020, übergaben Vertreter der Kolpingsfamilien mit Bezirksvorsitzenden Martin König, dem Geschäftsfüherer des Klinikums, Alexander Meyer, 970 Sterne aus Betlehem für alle Mitarbeitenden des Klinikums Marktredwitz und Selb.
    Der Stern soll ein Zeichen der Dankbarkeit für die Arbeit der Klinikumsmitarbeitenden sein. Die Holzsterne wurden in Betlehem von christlichen Familien gefertigt. Diese Familien machen in Betlehem nicht einmal mehr 5 % der Bevölkerung aus. Durch die Pandemie, die auch das Hl. Land schwer getroffen hat, sind die Menschen in Betlehem in ihrer Existenz bedroht, da es dort keine oder nur geringe Sozialabsicherung gibt.
    Der Verein “Christen helfen Christen im Hl. Land” unterstützt hier die Menschen und Einrichtungen. Über Vorsitzenden Dr. Then haben wir die Olivenholzsterne bezogen, die wir heute als Geschenk überreichen. Das Besondere an dem Olivenholz ist seine Maserung, so dass jeder dieser 970 Sterne etwas besonderes ist. Auch die Mitarbeiter im Klinikum sind individuell in ihrer Persönlichkeit, stellen sich aber gemeinsam in den Dienst. Wir können uns als Gesellschaft in Deutschland und hier in der Heimat darauf verlassen, dass wir im Krankheitsfall sehr gut versorgt werden. In dieser momentan schwierigen Zeit gehen die Mitarbeitenden an ihre Grenzen, und deshalb möchten wir Dank sagen für ihren Einsatz und möchten ein Zeichen der Dankbarkeit setzen.

  5. Kolping Parsberg: 1. Platz beim Stadtradeln

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    KF Parsberg
    Wie es wohl den meisten KF ergangen ist, so erging es auch den Parsbergern. Einnahmequellen, wie der Preisschafkopf, das Weinfest, die Burgweihnacht und einiges andere, sind weggefallen.
    Dennoch konnte man durch die Idee einer Familie zu Einnahmen kommen. Die Stadt Parsberg nimmt am sogenannten Stadtradeln, einer bundeweiten Aktion, teil. Im Jahr 2019
    belegte die Gruppe „Kolping“ mit einer Kilometerleistung von ca. 8.000 innerhalb von drei Wochen (so lange laufen die Aktionen immer) den 1. Platz unter den Teilnehmern der Stadt. Da Corona das Stadtradeln nicht verhindert hat, suchte man sich Sponsoren, welche die geradelten Kilometer finanzierten. Es gelang, neben zwei Firmen auch mehrere Privatpersonen zu gewinnen, die sich als Unterstützer zur Verfügung stellten. In Summe erradelte man wieder ca. 8.000 Kilometer und konnten 4.000 € Sponsorengelder auf dem Konto verbuchen. Dadurch und durch diverse Spenden aus dem privaten Bereich konnten am Gedenktag, der nur virtuell stattfand, 10.000 € aufgeteilt in regional (Kirchturmsanierung, Jugendtreff, Förderzentrum), national(Sternstunden) und international (Welthungerhilfe, Ugandahilfe U.V.C.O. e.V., Kaplan für sein Heimatdorf n Indien) gespendet werden.

    Bild: Personen von l. n. r.: Kaplan Balaswamy Kotte, Stefan Gierse, Leonie Kratzer, Stadtpfarrer Andreas Günther, Karl Haberman

  6. Kolping-Gedenktag in Windischeschenbach

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    KF Windischeschenbach

    Der Kolpinggedenktag 2020 fand ausschließlich in der Stadtpfarrkirche St. Emmeram statt.
    Nachdem der Besuch des Diözesanpräses 2019 nicht stattfinden konnte, ließ er es sich nicht nehmen, heuer zum Gottesdienst zu kommen. Besonders erfreulich war, dass sich viele Gläubige in der Stadtpfarrkirche eingefunden hatten.

    Der Diözesanpräses rief dazu auf, auch an die Menschen zu denken, die durch Corona besonders beeinträchtigt werden: Das träfe auch für die Menschen in Brasilien zu, die dort durch Kolping International begleitet werden. Er bat darum, diese Menschen nicht zu vergessen und für sie gerade an Weihnachten zu spenden. Die Vorstandschaft der Kolpingfamilie beschloss deshalb, dieser Bitte nachzukommen und mit einem Betrag zu helfen. Am Schluss konnte der Diözesanpräses noch 3 verdiente Mitglieder für 40 Jahre Treue zu Kolping ehren: Maria Kraus, Waltraud Sperber und Monika Haberkorn. Waltraud Sperber und Monika Haberkorn haben sich durch jahrelange aktive Mitarbeit in der Vorstandschaft für die Sache Kolpings verdient gemacht.

    Bild: v. l.: Vorsitzende Waltraud Scherer, Maria Kraus, Monika
    Haberkorn, Diözesanpräses Karl-Dieter Schmidt, Waltraud Sperber, Stadtpfarrer Hubert Bartel,

  7. Verschiebung der Rom-Wallfahrt auf das Jahr 2022

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    Verschiebung der Rom-Wallfahrt auf das Jahr 2022

    Liebe Kolpingschwestern und Kolpingbrüder in aller Welt,
    vom 25.-27. Oktober 2021 sollte sie stattfinden: die Rom-Wallfahrt von KOLPING INTERNATIONAL anlässlich des 30. Jahrestages der Seligsprechung Adolph Kolpings. Weit gediehen sind Planungen und Programm – nicht nur im Generalsekretariat in Köln, sondern auch bei vielen Kolpingsfamilien und Diözesan- und Nationalverbänden. In den vergangenen Wochen erreichten uns vor dem Hintergrund der COVID19-Pandemie zunehmend skeptische und berechtigte Anfragen: Werden wir mit vielen tausend Kolpingschwestern und Kolpingbrüdern in Rom gemeinsam feiern können? Werden weiterhin Hygienekonzepte uns bei den Gottesdiensten auf Abstand sein lassen und werden wir das Kolpinglied singen dürfen? Werden wir Hotelzimmer buchen können, wo doch viele Hotels noch nicht wissen, ob sie die nächsten Monate finanziell überstehen? Werden genug Menschen bis dahin gegen das Virus geimpft sein? Zu viele Fragen konnten wir uns und allen, die gerade ihre Reise nach Rom planen, trotz der Aussicht auf einen Impfstoff weder mit Gewissheit, noch mit begründeter Hoffnung positiv beantworten. Um allen, die gerade mit viel Vorfreude ihren Aufenthalt in Rom vorbereiten, Planungssicherheit zu geben, hat der Generalvorstand von KOLPING INTERNATIONAL auf seiner letzten Sitzung entschieden, schon jetzt die Rom-Wallfahrt um ein Jahr auf 2022 zu verschieben. Ein Zuwarten bis zum Frühjahr nächsten Jahres, würde im Falle einer Absage für viele mit Stornokosten und großen Enttäuschungen verbunden sein. Nun haben wir hingegen die Chance, mit gutem Mut und voller Vorfreude das Jahr 2022 in Rom in den Blick zu nehmen. Vom 25.-27. Oktober 2022 werden wir dann hoffentlich in gewohnter Weise als Gemeinschaft der Kolpinggeschwister der Seligsprechung Adolph Kolpings gedenken, zusammen feiern, singen und um seine Heiligsprechung beten.

    Wir hoffen, dass Ihr diese Entscheidung verstehen und gut mitgehen könnt. Für die kommenden Monate wünschen wir Euch und Euren Familien vor allem Gesundheit, die Kraft der Hoffnung und Gottes reichen Segen. Es grüßen Euch mit einem „Treu Kolping“ aus dem Generalsekretariat in Köln

    Msgr. Ottmar Dillenburg, Generalpräses
    Dr. Markus Demele, Generalsekretär
    Karin Wollgarten Geschäftsführerin

  8. Katholische Verbände zum Synodalen Weg – ein Zwischenruf

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    Katholische Verbände zum Synodalen Weg – ein Zwischenruf

    Mit seinem Brief an das „pilgernde Volk Gottes in Deutschland“ hat Papst Franziskus im Juni 2019 orientierende und ermutigende Worte für den Synodalen Weg der katholischen Kirche in Deutschland gefunden. Zentrales Anliegen des Papstes ist, die Kirche weiterhin als eine starke geistliche und pastorale Kraft zu verstehen, die das Evangelium in die Gesellschaft hinein vermittelt und glaubwürdig verkündet. Dafür braucht es eine geistliche Ausrichtung, eine theologische Expertise, eine neue Art des aufeinander Hörens und einen offenen Dialog.
    Angesichts der massiven Fälle sexualisierter Gewalt in unserer Kirche, welche die MHG-Studie 2018 offengelegt hat, ist die katholische Kirche in Deutschland herausgefordert, durch strukturelle Veränderungen und Reformen Antworten auf die existenziellen Fragen in der Kirche zu geben. Die dringende Notwendigkeit des Wandels, die sich aus dieser Herausforderung ergibt, steht damit im Zentrum des Synodalen Weges.

    Es ist ebenfalls wichtig, auch die pandemiebedingten Entwicklungen kirchlichen Lebens der zurückliegenden Monate wahrzunehmen, sie im Anliegen des Synodalen Weges zu reflektieren und in die weitere thematische Arbeit aufzunehmen, ohne dabei das Grundanliegen des Synodalen Weges aus den Blick zu verlieren. Wir nehmen das Engagement vieler Christinnen und Christen für den Synodalen Weg wahr – auch in unseren Verbänden. Sie bringen sich mit ihren vielfältigen Begabungen, Meinungen sowie Kompetenzen ein und tragen dazu bei, dass kirchliches Leben in unserer Gesellschaft möglich bleibt. Dafür sind wir sehr dankbar.
    Mehr als 1,5 Millionen Mitglieder gehören unseren Verbänden an. Sie erwarten, dass auch die Themen und Fragen zu den Ergebnissen der MHG-Studie, in der Synodalversammlung ernsthaft aufgegriffen, beraten und entschieden werden. Um dem Glaubwürdigkeitsverlust der Kirche, der bis in die Kerngemeinden reicht, entgegenzuwirken und Vertrauen wieder aufbauen zu können, sind ein konstruktiver Dialog und eine Debatte über notwendige Reformen zwingend erforderlich. Dazu gehört eine Evangelisierung, die die Menschen erreicht und ihnen vermittelt, dass die Frohe Botschaft und ein Leben aus und mit dem Glauben eine Bereicherung darstellen können.

    Als Verantwortliche von katholischen Verbänden unterstützen wir ausdrücklich diese Ziele und bitten alle Mitglieder der Synodalversammlung eindringlich, den begonnenen Weg mutig, kraftvoll, zuversichtlich und in Offenheit, mitzugehen und mitzutragen. Denjenigen, die Bedenken und Zweifel haben, rufen wir zu: Vertraut darauf, dass Gottes Geist in den Synodalen wirkt!

    Düsseldorf / Köln, den 13. November 2020

    Den fünf katholischen Verbänden – dem Bund der Deutschen katholischen Jugend (BDKJ), der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), dem Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB), der
    Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) sowie dem Kolpingwerk Deutschland – gehören mehr als 1,5 Million Mitglieder an.

  9. Nur gemeinsam können wir die Infektionswelle stoppen

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    ZdK-Präsident Sternberg zur Corona-Situation
    Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Prof. Dr. Thomas Sternberg, ruft die Bürgerinnen und Bürger anlässlich des Inkrafttretens der neuen Schutzmaßnahmen in der Corona-Pandemie zu Solidarität und Eigenverantwortung auf.

    „Es kommt jetzt auf die Disziplin aller Bürgerinnen und Bürger an. Als ZdK unterstützen wir nachdrücklich die von den Ministerpräsidenten und der Kanzlerin vereinbarten Maßnahmen. Besonders im Blick auf das Offenhalten von Kindergärten und Schulen sind sie angemessen. Aber nur wenn wir in großer Solidarität zusammenzustehen und die eigene Verantwortung für den Schutz des Nächsten wahrnehmen, wird es gelingen, weitere, tiefer eingreifende Einschnitte zu vermeiden. Insbesondre den Kindern und Eltern, aber auch den kranken und älteren Menschen, sind wir in dieser Situation besonders verpflichtet. Es geht jetzt um den größtmöglichen Schutz des Lebens aller Menschen und um die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen.“

    Der Vollversammlung des ZdK gehören aus dem Kolpingwerk Deutschland u.a. Klaudia Rudersdorf, stellv. Bundesvorsitzende, Rosalia Walter, Geistliche Leiterin, Josef Holtkotte, Bundespräses, sowie Ulrich Vollmer, Bundessekretär, an.

  10. Bezirk Fichtelgau: Weltgebetstag in Waldershof

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    Bezirk Fichtelgau

    Mit einem feierlichen Gottesdienst in Waldershof feierten die Kolpingsfamilien den Weltgebetstag des Int. Kolpingwerkes. Am 27. Oktober wird jedes Jahr der Seligsprechung Adolph Kolpings gedacht und für die Heiligsprechung gebetet. In diesem Jahr stand besonders das Kolpingwerk in Kenia im Fokus. Kenia, mit seinen 47,6 Millionen Mitmenschen sind zu 85 % Christen und leben in 43 ethnischen Gruppen mit einer eigenen Sprache in einem Land, das zu 80% trockene Savanne ist. 1978 wurde das Kolpingwerk Kenia gegründet. Man befasst sich mit der ganzheitlichen Entwicklung der menschlichen Person und strebt danach, die spirituellen, sozialen und wirtschaftlichen Fähigkeiten ihrer Mitglieder und der Gemeinschaft zu verbessern. Das oberste Ziel ist, den Kolpingsfamilien Fähigkeiten zu vermitteln, mit denen sie ihre Ernährung sichern, die Armut bekämpfen und ihre wirtschaftliche Lage verbessern.

    Diözesanpräses K.-D. Schmidt, der den Gottesdienst feierte, ging in seiner Predigt ausgehend vom Abschiedsgebet Jesu auf die Einheit Gottes und auf die Einheit unter den Menschen ein. Jesus erinnert daran, dass er eins ist mit dem Vater und dass er bei seiner Kirche bleiben wird.
    Zum Abschluss forderte Schmidt die Kolpingmitglieder auf, weiter für die Heiligsprechung Kolpings zu beten und die
    Petition um die Heiligsprechung zu unterstützen. Beteiligen kann man sich auf www.petition-kolping.de. Mit dieser Unterschriftenaktion, will das Kolpingwerk 2021 bei einer Romwallfahrt anlässlich der 30 Jahre Seligsprechung Kolpings, den Wunsch zur Heiligsprechung, Papst Franziskus übergeben.
    Bei einer Spendenaktion im Gottesdienst für das Kolpingwerk in Kenia, konnten der Bezirk Fichtelgau, dank einer zusätzlichen Spende der KF Waldershof, dem Internationalen Kolpingwerk 528 € übergeben werden.