Bezirk Amberg begeht Weltgebetstag

29. Oktober 2019

Bannerabordnungen und Vorstände mit Präses Thomas Helm und Bezirksvorsitzender Ursula Christau (Mitte) in der Amberger Basilika St. Martin.

Bezirksverband Amberg
Die Kolpingsfamilien des Bezirks trafen sich zum Weltgebetstag in Amberg, organisiert von den dortigen Vorständen Herbert Eckl und Michael Koller. In der Basilika St. Martin zelebrierte Präses Thomas Helm den Gottesdienst.

Die Predigt stellte der Präses unter den Leitgedanken, zugleich auch der Primizspruch Kolpings aus dem Jahre 1845: „Du aber folge mir nach!“ (Joh,21,20) Es ist der Ruf des Herrn an die Jünger, ihr Leben zu ändern und ihm nachzufolgen. Kolping hat diesen Ruf gehört, seine Pläne für eine akademische Laufbahn beiseite gelegt und seine Berufung zum Gesellenpfarrer angenommen. „Soziale Leiden heilen nicht von selbst und die soziale Frage wird nicht in Gnade und Barmherzigkeit, sondern nur in Gerechtigkeit gelöst“, pflegte Kolping selbst zu sagen. Kolping war damals wie ein „einsamer Rufer in der Wüste“. Seine gelebte Verbindung von Glauben und sozialer Tat ist beispielgebend bis heute. Sein Werk lebt weiter in heute 60 Ländern der Erde. Anschließend trafen sich die Teilnehmer im Gasthaus Schlodererbräu.