Diözesanversammlung gibt Impulse für Umgang mit Sozialen Medien

19. März 2018

Frau Graßler gab Impulse für den Umgang mit  Socialen  Medien

 

Soziale Medien haben die Welt in den letzten Jahren stark verändert – positiv und negativ. Zum einen gibt es jetzt eine Vielzahl an verschiedenen Informations und Kommunikationskanälen, die vielfach genutzt werden. Dabei nahmen aber auch Probleme wie Internetsucht, Fakenews, anonyme Hetze oder Beleidigungen im Netz zu. 
Bei der Kolping-Diözesanversammlung 2018 stand dieses Jahr kein Vortrag auf der Tagesordnung sondern ein Studienteil, der Impulse für den Umgang mit Sozialen Medien geben wollte, sowohl für den privaten Umgang, für die Erziehung der Kinder oder bei der Pressearbeit im Verein. Die Referentin Alexandra Grassler informierte die Delegierten über die verschiedenen Medienkanäle wie Facebook, Twitter, Whatssapp usw. und gab wertvolle Infos anhand von Analysen, Auswertungen, Umfragen aber auch aus persönlicher Erfahrung über den Umgang mit diesen Medien. Insbesondere wies sie auf den neuen Datenschutzrichtlinien hin für den Betrieb einer Homepage oder im Umgang mit Fotos. Hier muss bei Veröffentlichung von Fotos von Vereinsveranstaltungen immer vorher die Zustimmung der Abgebildeten eingeholt werden.

Kolping-Diözesanversammlung 2018 im Kolpinghaus Regensburg

 

 

Die Diözesanversammlung des Kolpingwerkes Diözesanverband Regensburg mit rund 200 Delegierten aus den 150  Kolpingsfamilien  mit fast 19.000 Mitgliedern fand am Samstag 17. März 2018 im Kolpinghaus in Regensburg statt.
Diözesanvorsitzender Josef Sander aus Abensberg konnte neben Domkapitular Thomas Pinzer als Vertreter des Bischofs besonders auch das Mitglied des Bundesvorstandes Ernst Josberger, die Kolping-Landesvorsitzende Dorothee Schömig und den Diözesan-Ehrenvorsitzenden Ernst Beier begrüßen, außerdem auch einige Präsides aus den Kolpingsfamilien vor Ort.

Domkapitular Pinzer dankte dem Kolpingwerk für seinen Einsatz im ehrenamtlichen Bereich. Der Diözese Regensburg sind die Verbände besonders wichtig und sowohl Bischof Rudolf und auch die Mitglieder der Ordinariatskonferenz sind sehr stolz auf ihre Verbände und schätzen ihre Arbeit. Eine freudige Mitteilung hatte der Leiter des Seelsorgeamtes mitgebracht, denn die Familienferienstätte in Lambach  erhält  einen  Zuschuss  aus dem Familienseelorgefonds 2017  für Familienbildung. Auch Kolpingsfamilien können Antrag stellen für Maßnahmen in diesem Bereich.

Vorsitzende Dorothee Schömig berichtete in ihrem Grußwort über die  Planungen des Landesverbandes, insbesondere über die Bayern-Radltour und die Aktion “Wählbar” in diesem Jahr zu den Landtagswahlen. Ernst Josberger aus Würzburg vom Kolping-Bundesvorstand lobte die gute Kolping-Arbeit im Diözesanverband Regensburg. Der stv. Diözesanvorsitzende Martin König übernahm die Tagungsleitung und  wies auf den Jahresbericht des 18.832 Mitglieder zählenden Diözesanverbandes hin, der mit seinen 150 Kolpingsfamilien drittstärkster Verband im gesamten Bundesgebiet ist. Mit 4.385 Jugendlichen ist Kolping Regensburg in Deutschland Spitze.
Im Gegensatz zu den früheren Jahren wurden die Rechenschaftsberichte nicht mehr vorgetragen sondern im Vorfeld verschickt und in der Versammlung nahmen die angesprochenen Verantwortlichen zu Fragen Stellung.

Der Ehrenvorsitzende und stv. Vorsitzende des Lambach-Fördervereins, Ernst Beier, warb für die Mitgliedschaft beim Förderverein. Der Jahresbeitrag hierzu würde 24 Euro betragen. Insgesamt hat der Förderverein in den letzten Jahren ca. 120.000 Euro für das Haus zur Verfügung gestellt.
Der Leiter des Kolping-Jugendwohnheimes im Kolpinghaus in Regensburg, Hermann Reich stellte das Jugendwohnheim im Kolpinghaus in Regensburg vor und dankte für die Unterstützung der Kolpingsfamilien bei der Sanierung des Wohnheims.

Beim Bericht über die Handswerksarbeit dankte Sepp Sander unter dem Beifall der Delegierten besonders dem langjährigen Vizepräsidenten der Handwerkskammer Franz Greipl für seine Arbeit. Franz Greipl arbeitete in 23 Jahren als Vizepräsident der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz für die Belange der Arbeitnehmer und für die Anliegen des Kolpingwerkes.

Diözesansekretär Ludwig Haindl konnte über geordnete Finanzen berichten. Zudem wies er auf das Jubiläum 50 Jahre Kolping-Altkleider- und Papiersammlungen, das am 4. Mai 2018, um 19 Uhr, im Kolpinghaus in Regensburg gefeiert wird.  Den Ausblick auf die Veranstaltungen der Kolpingjugend gab Marcus Kraus aus Rötz. Zur Vorsicht auf der Homepage warnte Bildungsreferent Sebastian Wurmdobler. Informationen hierzu gibt es unter e-recht24.de.

Diözesanvorsitzender Josef Sander wies auf die Neugestaltung des Kolping-Intern als Beilage zum Kolping-Magazin, die Durchführung von Besuchen bei den Bezirksverbänden, den Einsatz von sieben Praxisbegleitern zur Beratung der Arbeit vor Ort sowie auf den Stand der Beratungen zum neuen Ehrenzeichen der Kolpingsfamilien hin. Die Kolpingsfamilien können ein solches Ehrenzeichen in Bronze nun über das Diözesanbüro beantragen.
In seinem Schlußwort bedankte sich Diözesanpräses Karl-Dieter Schmidt bei der Vorstandschaft und den Aktiven in den Kolpingsfamilien für ihr Engagement und ihre gute Arbeit. Am vielzitierten Kolpingwort „Tue jeder in seinem Kreise das Beste, dann wird es bald besser in unserer Welt aussehen“ rief er zum Mitarbeiten am Aufbau in unseren Kolpingsfamilien aber auch in unserer Kirche auf.


Foto v.li.:
stv. Diözesanvorsitzender Martin König, Bundesvorstandsmitglied Ernst Josberger, Diözesanpräses Karl-Dieter Schmidt, Diözesanvorsitzender Josef Sander, Landesvorsitzende Dorothee Schömig und Diözesan-Ehrenvorsitzender Ernst Beier

Infos zum neuen Ehrenzeichen s. u.

Ehrenzeichen der Kolpingsfamilie