Diözesanvorstand besucht die Kolping-Bezirke im Bistum

2. Oktober 2019

Besuch beim Kolping-Bezirk Amberg im Pfarrheim Sulzbach Sankt Marien

Nach einigen Jahren will der Diözesanvorstand wieder alle 15 Bezirksverbände im Bistum mit insgesamt 150 Kolpingsfamilien besuchen. In den letzten Tagen fand bereits jeweils ein Erfahrungsaustausch in den Bezirken Fahrenberg (6 Kolpingsfamilien)  und Amberg (8 Kolpingsfamilien) statt. Nach einer gemeinsamen Brotzeit tauschten sich jeweils Mitglieder des Diözesanvorstandes, in diesem Fall Diözesanpräses Karl-Dieter Schmidt, Diözesanvorsitzender Sepp Sander, Stellvertreter Martin König und Diözesansekretär Ludwig Haindl mit den Verantwortlichen der Bezirke und Kolpingsfamilien aus.

Es zeigte sich bisher, dass viele Kolpingmitglieder nach wie vor nicht nur innerhalb der eigenen Kolpingsfamilie aktiv sind, sondern auch vielfach das Gemeinde- und Pfarreileben mitgestalten. Und das oft seit vielen Jahren oder gar  Jahrzehnten. Das Vorbild des Gesellenvaters und seine Ideen sind bis heute Leitbild für die ca. 19.000 Kolpingmitglieder im Bistum. Von Gruppenstunden über Wallfahrten, Johannisfeuer, Theater- oder Familienkreise, Musikgruppen oder soziale Aktionen beleben das kirchliche und kommunale Leben am Ort oder in der Pfarrei.

Sorgen bereiten natürlich vielfach die Jugendarbeit, die immer schwieriger wird oder auch die seelsorgerliche Begleitung. Die gesamtsoziale oder auch kirchliche Grundverfassung bilden derzeit keine idealen Grundvoraussetzungen für katholische Vereine. Trotzdem sind die Mitgliederzahlen im Diözesanverband Regensburg relativ stabil. Auch wenn das Durchschnittsalter bundesweit steigt, so hat der DV Regensburg zusammen mit dem DV Passau das niedrigste in ganz Deutschland.

Das Kolpingwerk führt derzeit bundesweit einen sogenannten Upgrade-Prozess durch, bei dem die aktuellen Meinungen im Verband ermittelt werden und Wege in die Zukunft gesucht werden. Der DV Regensburg arbeitet daran mit. Am 2. November lädt der DV zu einem sog. Orientierungstag ins Kolpinghaus Regensburg ein. Weitere Bezirksbesuche sind ebenfalls bereits geplant. Kolping ist und soll weiterhin ein wichtiger Akteur in Kirche und Gesellschaft bleiben. Inmitten des gesellschaftlichen Wandels müssen frühzeitig bisherige Wege überdacht werden und gemeinsam Neuansätze gesucht werden.