Gelungenes Regionalforum in Regensburg

16. April 2018

Wie geht’s weiter mit Kolping in den nächsten Jahren? Welchen Fragen muss sich der Verband stellen? Welche Herausforderungen muss er annehmen? Das sind grundsätzliche Anliegen beim Thema „upgrade“, beim Zukunftsprozess, der vom Kolping-Bundesverband angestoßen wurde. Bereits im letzten Jahr fand dazu eine Mitgliederbefragung statt. Derzeit finden in diesem Jahr bundesweit 20 Regionalforen statt, an denen sich die Mitglieder direkt beteiligen können. Eines davon fand am Samstag, 14. April im Kolpinghaus Regensburg statt. Mit dabei waren nicht nur Regensburger, sonder auch Mitglieder aus den Bistümern Bamberg, Eichstätt und Passau. Insgesamt ca. 80 engagierte Kolpinger opferten den Samstag, um gemeinsam über die Zukunft des Verbandes nachzudenken und zu diskutieren.

 

Unter der Moderation von Judith Henle und Robert Hitzlberger (Bild rechts) wurden zunächst in Kleingruppen Fragen nach der Stärke des Kolpingansatzes, nach den Herausforderungen der Zukunft und nach der Zukunftsfähigkeit des Verbandes diskutiert. Dabei wurde vor allem der generationsübergreifende Kolping-Ansatz betont, die Internationalität des Verbandes, der soziale Auftrag und die werteorientierte Gemeinschaft: (“Wenn man unterwegs ist und man trifft einen Kolpinger, man versteht sich meist sofort und hat eine gemeinsame Basis, sogar im Ausland!”) Gearbeitet werden muss an der Bekanntheit kirchlicher Verbände und am Image der Kirche, an der Öffentlichkeitsarbeit und Außendarstellung. Eingefordert werden auch Mut und Ideen zu Veränderungen im Verband und in der Kirche. Die Glaubensweitergabe bedarf heute veränderter und neuer Methoden und Ideen. Vor allem in Hinblick auf die Jugend. Klar sollte bleiben, dass Kolping aus dem Katholischen Glauben kommt, aber auch offen sein sollte für Ökumene, für Interessierte und Suchende. Das Fundament und das Profil sollte aber deutlich erkennbar sein.

Teilnehmer am Regionalforum in Regensburg

 

Schon bei der Mitgliederbefragung im letzten Jahr wurde deutlich, dass Kolping für viele Mitglieder Heimat bietet, offen für Ökumene sein soll, das soziale Engagement gelobt wird, dass Kolping ein gutes Fundament braucht, als Verband aber beweglich bleiben muss und sich der Zukunft stellen muss mit ihren neuen Herausforderungen.

Am Nachmittag konnte man dann auf Schreibtafeln seine Meinung kundtun zu bestimmten Impulsfragen oder Statements, was eifrig angenommen wurde. Am Ende bedankte sich Bundessekretär Uli Vollmer bei allen Teilnehmer-innen und natürlich auch beim guten Service des Regensburger Kolpinghauses.