Geschichte im Brennglas: Berlin war eine Reise wert

12. Juni 2019

Im Zentrum Berlins: das Brandenburger Tor mit der berühmten Quadriga am Pariser Platz
Gespräch mit Peter Aumer MdB im Berliner Abgeordnetenhaus

„Völker der Welt, schaut auf diese Stadt!“, „Ich bin ein Berliner!“, „Mr. President, tear down this wall!“ Alles weltberühmte Zitate, die Geschichte gemacht haben. Und sie alle wurden in Berlin ausgesprochen. Etwas von der historischen Dimension der Stadt, in der sich deutsche Geschichte wie in einem Brennglas spiegelt, konnten auch die Teilnehmer der Reise des Diözesanverbandes in die Bundeshauptstadt vor Pfingsten erleben.

Spree-Rundfahrt, vorbei am Berliner Dom

Dazu gehörten nicht nur die bekannten Sehenswürdigkeiten der Stadt, sondern auch Einblicke in das politische Leben der Bundeshauptstadt beim Besuch des Reichstags oder bei einer Begegnung mit Bundestags-abgeordneten Peter Aumer aus Regenstauf. Er gab seinen Landsleuten interessante Informationen über seine politische Arbeit im Bundestag. Man konnte live miterleben, wie er schnell zur Abstimmung vom Paul-Loebe-Haus in den benachbarten Bundestag weg musste, um über die neuen Regelungen für den Facharbeiterzuzug abzustimmen. Peter Aumer ist Mitglied im Verkehrsausschuss des Bundestages und kümmert sich von daher auch besonders um den Erhalt oder Ausbau der Verkehrswege rund um Regensburg.

Dabei begegnete man auch dem neuen Koordinator der Kolping-Bildungswerke in Deutschland, Matthias Metzen, er soll in Berlin politische Lobby-Arbeit leisten. Mit ihm knüpfte man dann auch gleich Absprachen bezüglich eines Besuchs in Regensburg. Weitere Kontakte stellte man dabei indirekt auch mit der Konrad-Adenauer-Stiftung her, die demnächst eine neue Mitarbeiterin nach Rio de Janeiro schicken wird und dort auch Kolping-Kontakte vor Ort knüpfen will.

Besuch des Katholischen Militärbischofsamtes unter Leitung von Generalvikar Reinhold Bartmann

Neben den bekannten Berliner Höhepunkten wie Reichstag, Brandenburger Tor, Spreerundfahrt oder Museumsinsel war der Gottesdienst am Pfingstsonntag im Katholischen Militärbischofsamt hochinteressant, den Diözesanpräses K.D. Schmidt zusammen mit Generalvikar Reinhold Bartmann, gebürtig in Kemnath und Regensburger Diözesanpriester, zelebrierte. Eine kleine kirchliche “Insel” inmitten des Großstadttrubels.
Und auch der Abschlussbesuch während der Rückfahrt im weltberühmten Naumburger Dom war nochmals ein Höhepunkt. Man bestaunte die berühmte Statue der Gründerfigur Uta, angeblich die schönste Frau des Mittelalters. Nicht auf dem Programm stand eine Begegnung mit Peter Maffay, der zufällig ebenfalls den Dom besuchte. Alles in Allem eine hochinteressante Bildungs- und Kulturreise, bei schönstem Wetter und natürlich in allerbester Kolping-Gemeinschaft.