Katholisches Rentenbündnis bei Rentenkommission der Bundesregierung

31. Januar 2019

Auf Einladung der Vorsitzenden der Rentenkommission „Verlässlicher Generationenvertrag“ haben die katholischen Verbände ihr Rentenmodell in Berlin präsentiert. Kolping war dabei.

Das Rentenbündnis der katholischen Verbände hatte am 23. Januar die Gelegenheit – auf Einladung der Vorsitzenden Gabriele Lösekrug-Möller (SPD) und Karl Schiewerling (CDU) – in der von der Bundesregierung eingesetzten Kommission seine rentenpolitischen Vorstellungen einzubringen, die sich aus dem Rentenmodell der katholischen Verbände ergeben.

Vor dem Hintergrund der derzeitigen bundespolitischen Diskussion um Mindest- und Grundrenten war von besonderem Interesse die Fragen der Ausgestaltung und Finanzierung der sogenannten Sockelrente. Das Rentenmodell der katholischen Verbände ist bereits seit rund 20 Jahren in der Diskussion. Ziele des Rentenmodells sind insbesondere die soziale Sicherheit im Alter und die Stärkung des solidarischen Ausgleichs in der Gesellschaft.

An dem Gedankenaustausch nahmen Vertreter der Verbände Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB), Kolpingwerk Deutschland, Familienbund der Katholiken und Katholische Landvolkbewegung (KLB) teil.

Zum Hintergrund: Im Jahr 2018 hat der Bundestag die sogenannte „doppelte Haltelinie“ beschlossen. Das bedeutet, dass das Rentenniveau bis zum Jahr 2025 48 Prozent nicht unterschreiten und dass der Beitragssatz die Marke von 20 Prozent nicht überschreiten darf.

Die Bundesregierung hat die Aufgabe, Wege zu einer nachhaltigen Sicherung und Fortentwicklung der Alterssicherungssysteme ab dem Jahr 2025 zu finden und damit das Fundament für einen neuen, verlässlichen Generationenvertrag zu schaffen, einer Kommission aufgetragen. Der Kommission gehören Vertreterinnen und Vertreter der Sozialpartner, der Politik und der Wissenschaft an.

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