KF Immenreuth – 40 Jahre im Geiste Kolpings

12. September 2019

40 Jahre Kolpingsfamilie: Festgottesdienst in Immenreuth

Die Kolpingsfamilie prägt seit 40 Jahren das Gemeindeleben mit. Dankbar blickte sie Anfang September auf erfolgreiche vier Jahrzehnte zurück. Auf Initiative von Pfarrer Alfons Wurm, Hermann Veigl und Georg Paulus, riefen am 6. Mai 1979 52 Gründungsmitglieder die Kolpingsfamilie ins Leben. Domkapitular Wilhelm Schraml ermutigte beim Gründungsgottesdienst vor allem die Jugend zur regen Mitarbeit.
Die Kolpingsfamilie war eigentlich die Kolpingjugend mit 165 Jugendlichen. Ihr entwuchsen später die Junge Familie und schließlich die heutige Kolpingsfamilie. Der Nachwuchs war es vor allem, der für Begeisterung sorgte. Zu den Theateraufführungen drängten bis zu 500 Besucher, die Kolping-Band trug den Namen der Immenreuther Gemeinschaft musikalisch bis nach Regensburg. In einem schriftlichen Grußwort ermunterte Pfarrer Alfons Wurm die Kolpingsfamilie mit den Worten: „Miteinander feiern, miteinander reden, etwas Gutes schaffen, das ist nur in der Gemeinschaft möglich!“ An die gute Zusammenarbeit knüpfte ebenso Georg Paulus in seiner Grußbotschaft an. Auch ihn hinderten gesundheitliche Gründe am Kommen. Entschuldigen musste sich ebenso Weidens Stadtpfarrer Markus Schmid. In seinem Grußwort unterstrich der gebürtige Immenreuther, wie die Kolpingsfamilie seinen Lebensweg entscheidend geprägt habe.
Die Arbeit vor Ort würdigte Bezirksvorsitzende Martina Mark. Sie sprach die Hoffnung aus, dass das Jubiläum dazu beiträgt, viele neue Mitglieder zu gewinnen. Bürgermeister Josef Hecht hob die Aktivitäten des Geburtstagskindes hervor. „Man kann sich auf sie verlassen“, betonte er und nannte als Beispiel die Mitarbeit beim bevorstehenden Bürgerfest.


Über sein Geburtstagsgeschenk dürfte sich Kassier Jürgen Hopperdietzel gefreut haben. Vorsitzender Protschky erinnerte in seinem Jahresbericht an die Wanderungen zur Tauritzmühle, nach Fuchsendorf, auf die Gänskopfhütte und an das gemeinsame Essen in Pressath. Die Radlwallfahrt nach Fuchsmühl wurde mitorganisiert. Besuche galten dem 90. Gründungsjubiläum der KF Falkenberg, der Bezirksmaiandacht in Tirschenreuth, der Bezirksversammlung, des Bezirks-Bildungstags in Johannisthal oder dem Volkstrauertag.
Ein Dankeschön erreichte die Kolpingsfamilie aus dem Kongo. Aus dem Erlös des Fastenessens konnte eine Spende von 500 Euro überwiesen werden, die zur Sicherung der Stromversorgung in Krankenhäusern und Schulen benötigt wird. Den Geist und Auftrag Kolpings, den Armen und Schwachen zu helfen, habe man auf diesem Weg umgesetzt.
Diesen Geist verwirklichen seit der Gründung Robert Etterer, Thomas Hofweller, Monika Kainz und Roland Schäffler sowie Reinhard Veigl, der 21 Jahre die Kolpingsfamilie angeführt hat. Dafür erhielten alle Urkunden und kleine Präsente. Diese Ehre wurde in Abwesenheit ebenfalls Franz Bauer, Josef-Christian Wolf und Ehrenpräses Alfons Wurm zuteil. Carolin Engelbrecht wird noch für 30 Jahre Mitgliedschaft geehrt, Marion und Martin Wolf für 20 Jahre Treue.