KF Sinzing: fast 30 Neuaufnahmen in 2019

9. Dezember 2019

Kolpingsfamilie in einer Armutssiedlung am Stadtrand von Lima-Peru

KF Sinzing:
Ehrungen und 28 Neuaufnahmen. Beim Gedenktag freute sich Vorstand Richard Wiesmüller und Erwachsenenbildungs-Beauftragter Michael Zierer über 60 Gäste im Pfarrheim. Mit dabei auch die beiden Bürgermeister der Gemeinde. Präses Pfarrer Bernhard Reber dankte der KF für ihre Präsenz und ihre Aktivitäten in der Pfarrei. m Verlauf des Jahres konnte die KF fast 30 Neumitglieder begrüßen.

Vor den Ehrungen referierte Diözesansekretär Ludwig Haindl über die Int. Kolpingarbeit, die nun seit 50 Jahren stattfindet mit dem Schwerpunkt Brasilien. Er spannte dabei den Bogen von der Enzyklika “Populorum Progressio”, die 1967 einen wichtigen Impuls gab für den Kolping-Sozial- und Entwicklungsdienst bis zu “Laudato si” von Papst Pranziskus: Damals hieß es: “Entwicklung ist der neue Name für Frieden!” Zum Thema Armutsbekämpfung und Entwicklungsarbeit kommt nun das drängende Thema Ökologie und Bewahrung der Schöpfung verstärkt in das Blickfeld. Die Kolpingidee hat durch die internationale Arbeit eine neue Dimension und Aktualität bekommen. “Kolping ist kein Säulenheiliger geworden und die Kolpingidee kein Museumsrelikt, sondern aktueller denn je!” so der Referent. “Die Nöte der Zeit werden euch zeigen was ihr tun sollt!” diese Kolpingworte sind Ansporn und Auftrag bis heute. Am Ende spendete die KF Sinzing für die Entwicklungsarbeit in Brasilien.