Kolping-Bezirk Donau: Familienwallfahrt zum Bogenberg

10. November 2017

Bezirksverband Donau
Die Kolpingsfamilien des Bezirks wallfahrteten mit starken Abordnungen zum Gnadenbild auf den Bogenberg. Beeindruckend viele Teilnehmer, darunter zahlreiche junge Leute, hatten sich entsprechend der Zielsetzung dieses Familienverbandes „Im Glauben verwurzelt, mitten im Leben“ zu ihrer traditionellen Herbstwallfahrt eingefunden.

Trotz Regen zogen sie mit ihren Bannern voraus durch Bogen den Pilgerweg hinauf zu „Unserer lieben Frau“. Festprediger war Bezirkspräses Josef Ofenbeck aus Geiselhöring.
„Der Mangel an wahrer Familienliebe und gesunder Familienhaftigkeit“, so schreibt Kolping, „ist unsere größte Armut“, und er beschloss diese Armut zu bekämpfen. In seinem Gesellenverein konnten die entwurzelten jungen Leute seiner Zeit wieder Halt und Sicherheit finden, was ihnen seit ihrem Aufbruch von zu Hause genommen worden war.
Leider, fuhr Ofenbeck fort, sei es heute vielfach Tatsache, dass
Kinder keine Familie mehr erleben. Da werde zwar Geld verdient, jedoch aus Zeitmangel nicht gemeinsam gegessen, geschweige denn gebetet. Dazu komme die große Zahl gescheiterter Ehen. Deshalb wäre es eine der dringlichsten Aufgaben einer Kolpingsfamilie, gegen den Mangel an echtem Familienleben vorzugehen und im Sinne Kolpings, sich gemeinsam um Jesus zu versammeln, um als Vorbild einer christlichen Gesellschaft das Leben zu meistern.
Nach dem Gottesdienst fand die Wallfahrt einen geselligen Ausklang im Pfarrheim in Bogen. Dort hatte die Bogener Kolpingsfamilie gastgebend für alle Pilger eine Kaffee- und Kuchentafel vorbereitet. In dieser großen Runde durfte sich Josef Ofenbeck über eine besondere Ehrung freuen. Bezirksvorsitzender Herbert Edenhofer gratulierte ihm, auf eine lange Reihe von Aktivitäten seiner nun schon 25 Jahre währenden Amtszeit als Bezirkspräses hinweisend, zu diesem beeindruckendem Jubiläum.