Kolping Bodenmais: Neuaufnahmen beim Weltgebetstag

30. Oktober 2019

Ehrungen und Neuaufnahmen in der Kolpingsfamilie Bodenmais

KF Bodenmais
Vor 28 Jahren wurde Kolping in Rom seliggesprochen. Über 50 Mitglieder aus Bodenmais nahmen damals an den Feierlichkeiten teil. Die damalige Atmosphäre in der Ewigen Stadt ist bis heute unvergessen. „Treu Kolping“ bedeutet für mich, so Vorsitzender Franz-Josef Weikl, sich der eigenen Überzeugungen bewusst zu sein, zu wissen, dass es einen Gott gibt, der mich annimmt, so wie ich bin und den Mut zu haben Fehlentwicklungen und Missstände anzuprangern.

Der Kolpinggedenktag begann mit einem Gottesdienst. In der Predigt zitierte Präses Pfarrer Alexander Kohl den Apostel Paulus: „Wir sind Gesandte an Christi statt.“ Dieser Satz gilt damals wie heute, wer von Christus ergriffen ist, wer als Getaufter seinen Namen trägt, der ist auch von ihm gesandt.
Im Pfarrzentrum begrüßte der Vorsitzende besonders Präses Kohl und Ehrenvorsitzenden BGM Joli Haller. Weikl fragte, wie Kolping heute mit der Digitalisierung umgehen oder sich beim Umweltschutz verhalten würde oder wie er heute bei den Veränderungen in der Kirche argumentieren würde.
Dann wurden Moritz und Jakob Treml in die Kolpinggemeinschaft aufgenommen. Josef Hutterer, Karin Treml und Michael Vogl wurden für 25 Jahre geehrt. Alex Holzer, Martin Schreiner und Erich Kasparbauer erhielten Urkunden für 50 Jahre und Franz Schreiner für 60 Jahre Mitgliedschaft. Mit dem Kolpinglied wurde der offizielle Teil der Versammlung beendet.
Zum Abschluss wurde eine BR-Doku über den Handwerkspriester Kolping und die Folgen gezeigt. Das Wirken des Gesellenvaters hat Spuren bis heute hinterlassen, und das nicht nur in Deutschland. Seine Impulse für die Soziallehre oder die Kolping-Einrichtungen heute gehören dazu.