Kolping in Schönwald ein wichtiger Akteur in Kirche und Gesellschaft

26. Februar 2018

Jahreshauptversammlung der Kolpingsfamilie Schönwald zieht gute Bilanz
Vieles unternommen und vieles erreicht hat die Kolpingsfamilie Schönwald im vergangenen Jahr. Dies wurde bei der Mitgliederversammlung  im Katholischen Jugendheim deutlich.

Bild: Winterfreizeit 2017  der Kolpingjugend Schönwald

 

 

 

Nach dem geistlichen Wort von Pater John gab Anna-Maria Landgraf stellvertretend für die Gruppenleiter einen Rückblick auf die Aktivitäten der Kolpingjugend, die von Gruppenstunden über Winterfreizeit bis zur Waldweihnacht reichten. Besonders erwähnte Landgraf die steigenden Teilnehmerzahlen beim einwöchigen Zeltlager im August.
Die stellv. Vorsitzende Stefanie Wondra erwähnte 38 Aktivitäten der gesamten KF und zusätzlich die regelmäßigen Treffen der Eltern-Kind-Gruppen, die Vorstandssitzungen und die Sitzungen zur Vorbereitung des 90. Jubiläums in diesem Jahr.
Vorsitzender Robert Frenzl dankte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. „Hinter all diesen Aktivitäten stecken Mitglieder, die das vorbereiten und durchführen, und das alles, ehrenamtlich und nicht selten auch unter Einsatz persönlicher finanzieller Mittel“, sagte Frenzl. Er erwähnte auch die Mitarbeit von Kolpingmitgliedern bei den Ministranten, Lektoren, Organisten, als Mesner, Kommunionhelfer, bei der Schola, im Friedhofschor, der Kirchenverwaltung, im Pfarrgemeinderat und in der evangelischen Kirchengemeinde.
Fünf Kolpingmitglieder hätten ein Mandat im Stadtrat und zwei arbeiteten im Kolping-Bezirksverband mit. „Ich sage das nicht um anzugeben, sondern um darauf hinzuweisen, dass die Kolpingsfamilie eine wichtige Einrichtung im religiösen und städtischen Leben ist“, sagte der Vorsitzende.

 

Bild: langjähriger Vorsitzender der KF Schönwald und BGM a.D. Robert Frenzl

 

 

 

Nach dem Kassenbericht von Werner Eisert erstattete Johanna Theilmann den Kassenprüfbericht und beantragte die Entlastung, die einstimmig gewährt wurde.
Robert Frenzl gab anschließend einige Denkanstöße zum derzeit laufenden Zukunftsprozess des Kolpingwerkes Deutschland. Leben, Ideen und Ideale des  katholischen Priesters und Sozialreformers Adolph Kolping sind auch in Zukunft die Grundlage für das Kolpingwerk als katholischer Sozialverband.
Besonders betonte der Vorsitzende aber auch die ökumenische Offenheit, die schon der Gesellenvater praktizierte: „Christen aller Konfessionen können bei uns Mitglied sein“, sagte Frenzl. Einheitlich war die Auffassung, dass Kolping auch weiterhin ein Mitgliederverband sein sollte. „Wir definieren uns nicht nur über die zahlreichen Einrichtungen wie Familienferienstätten, Bildungswerke und Kolpinghäuser, sondern über eine halbe Million Mitglieder in Deutschland und weltweit in über 60 Ländern der Erde“, stellte Frenzl fest.
Diskutiert wurden die Themen, wie man attraktive und passende Mitgliedschafts- und Beteiligungsformen bieten könne und wie es gelinge, die Mitgliederzahlen durch Mitgliederpflege und Neugewinnung auszubauen.